Patroziniumsfest

Das diesjährige Patroziniumsfest am 8. September zeigt die Bedeutung des Wallfahrtsortes als europäischen Ort der Versöhnung der Völker.

Anlässlich dieses Festes wallfahren schon am Vortag über 200 Pilger (davon 120 Chorsängerinnen und -sänger) von der Chor- und Orgelwallfahrt des Erzbistums Freiburg aus Deutschland nach Mariazell. Chorleiter Markus Zepp organisiert die deutsche Wallfahrt, der seit 1992 jedes Jahr Mariazell besucht und sich tief mit dem Wallfahrtsort verbunden fühlt. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, früherer Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, begleitet Zepp bei dieser Wallfahrt.

Lichterprozession durch Mariazell
Am Samstag, 7. September um 18:00 Uhr treffen sich die Gläubigen zum Rosenkranzgebet und der Vorabendmesse in der Basilika. Im Anschluss daran findet um 20:00 Uhr die große Lichterprozession durch Mariazell statt. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch begleitet auch bei der Prozession die Pilger. Musikalisch umrahmt wird diese von Chorgesängen und dem Blechbläserensemble „Sine nomine“. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich mit der Gnadenstatue segnen zu lassen.

Segnung mit Gnadenmutter, Foto: Anna Scherfler

Segnung mit Gnadenmutter, Foto: Anna Scherfler

Festgottesdienst und Aufführung der „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod
Am Sonntag, 8. September um 10:00 Uhr wird der Festgottesdienst vom Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch gefeiert. Die Messe wird gestaltet vom großen Sinfonieorchester „Ensemble ConFuoco Bietigheim“ und dem Blechbläserensemble „Sine nomine“.

Um 15:00 Uhr findet die „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod statt, mit namhaften Solisten, sinnlichen Chorgesängen und sanften Harfenklängen. Auch die Messe wird vom großen Sinfonieorchester „Ensemble ConFuoco Bietigheim“ und vom Projektchor „Mariazell 2019“ interpretiert. Markus Zepp übernimmt die musikalische Leitung, Rudolf Peter spielt an der Orgel.

Lichterprozession, Foto: Anna Scherfler

Lichterprozession, Foto: Anna Scherfler

„Wallfahrt der Völker“
Beim Patroziniumsfest wird heuer an die „Wallfahrt der Völker“ erinnert, die vor 15 Jahren 80.000 Pilger aus ganz Mitteleuropa zusammenbrachte. Nach den Geschehnissen des 20. Jahrhunderts beschritten Völker Europas den Pilgerweg der Versöhnung. Die „Wallfahrt der Völker“ war am 22. Mai 2004 der Höhepunkt des mitteleuropäischen Katholikentages. Ihr damaliges Motto „Christus – Hoffnung Europas“ ist heute aktueller denn je.

Gnadenstatue, Foto: Anna Scherfler

Gnadenstatue, Foto: Anna Scherfler

Bericht: Martschin & Partner GmbH, kathpress
Fotos: Anna Scherfler

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