Gußwerk: Schülerlotsen sorgen ab sofort für sicheren Schulweg

Vor etwa einem Jahr wurde seitens der BH Bruck-Mürzzuschlag bekanntgegeben, dass einige Schutzwege im Mariazeller Land aufgelassen werden sollen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Volksheim Gußwerk am 20. März 2018 (wir berichteten) wurde die Bevölkerung über den Wegfall dieser Schutzwege im gesamten Gemeindegebiet informiert, die Gründe dargelegt und Alternativen erörtert.

Besonders der Schutzweg über die Hochschwab-Bundesstraße B24 in Gußwerk war dabei ein heiß diskutiertes Thema. An dieser Stelle wurde der Schutzweg vorwiegend von Kindern benutzt, um aus Salzahammer und Tribeinsiedlung zur Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu gelangen. Vielfach zu hohe Geschwindigkeit der Fahrzeuge sorgte dort für zusätzliches Gefahrenpotenzial.

Eine der angestrebten Lösungen, eine Anzeigetafel für die gefahrene Geschwindigkeit, wurde noch im Sommer 2018 realisiert und zeigt bereits auch Wirkung. Dennoch entstehen speziell in den Morgenstunden immer wieder gefährliche Situationen, wenn im Frühverkehr die Schulkinder dort die Straße überqueren.

Pünktlich zum Schulstart nach den Semesterferien 2019 konnte nun am Morgen des 25. Februar mit einem Schülerlotsendienst eine weitere, bereits damals angeregte Maßnahme zur Entschärfung dieser Gefahrenstelle an der B24 verwirklicht werden.

Gußwerker Schülerlotsen - Foto: Franz Tributsch

Gußwerker Schülerlotsen – Foto: Franz Tributsch

Nach der Überwindung einer Menge bürokratischer Hürden, einer amtsärztlichen Untersuchung und einer polizeilichen Schulung und Unterweisung nahmen 12 Gußwerkerinnen und Gußwerker nun den Dienst als freiwillige Schülerlotsen auf. Koordiniert von Bergrettungs-Chef Franz Tributsch werden die neuen Schülerlotsen ab sofort nun an allen Schultagen für die Sicherheit der Kinder sorgen, indem sie in den frühen Morgenstunden den Kindern den Weg über die B24 zur gegenüberliegenden Schulbus-Haltestelle absichern.

Auch wenn diese Aktion natürlich vorwiegend der Sicherheit der eigenen Kinder dient, den 12 freiwilligen Schülerlotsen gebührt dafür im Namen aller Gemeindebürger dennoch große Anerkennung und aufrichtiger Dank!

 
Bericht: Mariazell Online
Foto: Franz Tributsch

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