Mehr Sicherheit und weniger Verletzte durch Naturschnee    

Die „Gute Nachricht“ aus dem familienfreundlichen Skigebiet Niederalpl: „Bei mehr als 11.500 Tagesgästen in der laufenden Saison (seit 16. Dezember) hatte die zuständige Bergrettung gerade einmal sieben Einsätze innerhalb eines ganzen Monats zu verzeichnen“, berichtet Bernhard Ulm, Ortsstellenleiter der Bergrettung Neuberg an der Mürz.

„Und das ist ein sehr guter Wert, den ich einerseits auf die Naturschneepisten und andererseits darauf zurückführe, dass das Niederalpl zwar gut besucht aber eben nicht überlaufen ist“, so Ulm. Insgesamt war die Rettung nur dreimal vor Ort, ganz schwere Verletzungen sind bisher – zum Glück – noch nicht passiert.

Die meisten Unfälle ereignen sich zwischen 14 und 16 Uhr, wenn die Gäste bereits ermüdet sind. Bei Kunstschnee kommt hinzu, dass er härter und somit schwieriger zu fahren ist; Fahrfehler führen daher auf Kunstschnee häufiger zum Sturz als im Naturschneeparadies Niederalpl.

„Wir empfehlen den weniger geübten Skifahrern, Naturschnee vorzuziehen und immer eine Mittagspause einzulegen“, rät der erfahrene Bergretter Bernhard Ulm. (www.bergrettung.at)

Sehr schwere Verletzungen passieren meist durch Fremdeinwirkung (Zusammenstöße zweier Skifahrer) und seltener durch selbstverschuldeten Sturz. Daher bergen überfüllte Pisten ein weit größeres Risiko, einen schweren Unfall zu erleiden. „Für Familien mit Kleinkindern ist ein kleineres Skigebiet mit einem hohen Naturschneeanteil zweifellos geeigneter“, so Ulm.  

 

Bericht und Fotos:

Schilift GmbH, Mürzsteg-Niederalpl

 

 

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