75 Jahre NÖ Bauernbundwallfahrt

Die 75. Wallfahrt des Niederösterreichischen Bauernbundes gestaltete sich 2021 besonders festlich. Unter dem Motto „Ich bin mir Dir“ pilgerten 2.000 Bauernbündler im September 2021 in den österreichischen Gnadenort, um gemeinsam die heilige Messe in der Basilika Mariazell zu feiern. Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz reiste am Sonntag zum Pontifikalamt nach Mariazell. Dank der sozialen Medien inklusive Videoübertragung konnten tausende Bauernbündlerinnen und Bauernbündler von zu Hause aus die Festmesse vor der „Magna Mater Austriae“ im steirischen Wallfahrtsort mitfeiern.

75. NÖ Bauernbundwallfahrt - Foto: Basilika Mariazell/Anna Scherfler
75. NÖ Bauernbundwallfahrt – Foto: Basilika Mariazell/Anna Scherfler

Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan Pernkopf und Direktor Paul Nemecek organisierten am 18. und 19. September 2021 die 75. Bauernbundwallfahrt nach Mariazell. Die moderne und gesundheitsbezogene Lösung des Livestreamings als Antwort auf die Corona-Krise gab es auch dieses Jahr, um möglichst vielen Mitgliedern eine sichere Teilnahme an der Wallfahrt zu ermöglichen.

In seiner Ansprache betonte Bundeskanzler Sebastian Kurz die große Verantwortung gegenüber dem ländlichen Raum, um trotz dem Trend der Urbanisierung dessen Lebenswert zu steigern. Er kündigt eine Stärkung des Bildungsbereiches und der Gesundheitsversorgung am Land an, sowie die digitale Infrastruktur auszubauen.

Das Pontifikalamt am Sonntag zelebrierte Diozösanbischof Dr. Alois Schwarz gemeinsam mit Bauernbundseelsorger Pater Altmann Wand, Superior P. Michael Staberl, P. Altmann Wand und P. Liju. Zahlreiche Ehrengäste wie Bundesministerin für Landesverteidigung Mag. Klaudia Tanner, Anneliese und Johannes Figl, sowie Funktionäre des Bauernbunds kamen an beiden Tagen in den steirischen Wallfahrtsort. Die Agape wurde musikalisch von der Markt-Musikkapelle Petzenkirchen-Bergland umrahmt.

Wurzeln der Wallfahrt
Die Geschichte der NÖ Bauernbundwallfahrt geht zurück auf ein Gelöbnis von Leopold Figl und Josef Reither. Mitten im Zweiten Weltkrieg und in KZ-Gefangenschaft gelobten die beiden, dass sie Niederösterreichs Bauern nach Mariazell zur „Magna Mater Austriae“ führen werden, wenn Österreich von der Terrorherrschaft des NS-Regimes befreit und wieder Freiheit und Selbstständigkeit erlangen wird. Erstmals einlösen konnten Leopold Figl, damals Bundeskanzler, und Landeshauptmann Josef Reither ihr Gelöbnis im Jahr 1947.

Hier finden Sie Fotos vom Sonntag, 19. September 2021:

Auf Einladung von BGM Walter Schweighofer und GK Jürgen Ebner gab es am Nachmittag ein persönliches Treffen der ÖVP-Fraktion Mariazeller Land mit dem Bundeskanzler im Garten der Familie Ebner am Kreuzberg. Einen Bildbericht davon finden Sie hier.

Bericht: Basilika Mariazell/Anna Scherfler, Kathpress
Fotos: Basilika Mariazell/Anna Scherfler

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