Seniorentaxi neu im Mariazeller Land

Das im Jänner 2016 ins Leben gerufene Projekt „Seniorentaxi“ erfreut sich bei den älteren Bewohnen der Region großer Beliebtheit.

Mit Ende April 2018 stellt die Firma Auer aus Gußwerk, die bisher für das Seniorentaxi zuständig war, leider den Taxibetrieb ein und widmet sich vermehrt dem Holzhandel und der Transportdienstleistung – den eigentlichen Kerngeschäften des Unternehmens. Mit dem ebenso heimischen Taxiunternehmen Scheucher aus St. Sebastian, bisher auch zuständig für das Nachttaxi, konnte allerdings rasch ein adäquater Ersatz gefunden werden. Für die Kunden bleibt weiterhin alles wie gewohnt, lediglich die Telefonnummer ändert sich: ab Mai 2018 ist das Seniorentaxi nun unter der Nummer 0664 483 76 88 erreichbar.

Das Seniorentaxi ist für ältere Menschen gedacht, welche selbst nicht die Möglichkeit haben, mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln in die anderen Ortsteile der Großgemeinde Mariazell zu kommen. Immerhin ist Mariazell durch die Gemeindezusammenlegung im Jahr 2015 nach Wien und Sölden flächenmäßig die drittgrößte Gemeinde Österreichs.

Jeden Donnerstag ist das Taxi seither unterwegs – mitfahren kann jeder, der sich bis spätestens Mittwoch 17:00 Uhr anmeldet. Egal ob zum Arzt, zum Einkauf oder einfach nur um „unter die Leute zu kommen“, für viele ältere Personen ohne eigenes Fahrzeug ist das Seniorentaxi eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung.

Da das Projekt von der Stadtgemeinde Mariazell finanziell unterstützt wird, belaufen sich die Kosten für die Hin- und Rückfahrt nur auf € 4,- pro Person.

Das Taxiunternehmen teilt die angemeldeten Fahrten ein und achtet dabei darauf, dass es möglichst zu keinen Leerfahrten kommt und keine „unnötigen Kilometer“ entstehen. Dies bedeutet allerdings auch, dass es manchmal zu Wartezeiten kommen kann.

Das Angebot wurde ursprünglich von der Stadtgemeinde Mariazell in Zusammenarbeit mit der Firma „Holz-Transporte-Taxi Auer“ aus Gußwerk, dem „Pensionisten Verband Österreich“ und dem „Steirischen Seniorenbund“ initiiert.

 

Bericht und Foto: Mariazell Online

 

 

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