Nächtigungsplus in Mitterbach und Annaberg

Die Gemeinde Mitterbach, am nördlichen Rand des Mariazeller Landes gelegen, freut sich über einen Nächtigungsboom im Sommer 2015. Dank der Niederösterreichischen Landesausstellung einerseits und des stabilen Sommerwetters andererseits konnte man im Zeitraum von Mai bis September 2015 einen Anstieg der Nächtigungszahlen von 28 Prozent verzeichnen. Mit 15.270 Nächtigungen wurden heuer in Mitterbach um 3.334 Übernachtungen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres verzeichnet.

Bürgermeister Alfred Hinterecker freut sich natürlich über diesen Anstieg, ist aber dennoch überzeugt, dass es vor allem im Juli und August noch mehr Nächtigungen sein könnten. Voraussetzung wäre dafür allerdings eine höhere Kapazität – für ihn wäre zusätzlich zu den bestehenden Betrieben ein neues 100-Betten Haus wünschenswert.

Gemeinde Mitterbach

Auch die Nachbargemeinde Annaberg freut sich über ein Nächtigungsplus im heurigen Sommer. Der August war der bisher stärkste Monat in Annaberg, hier wurde ein plus von 24 Prozent (1.164 Nächtigungen) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreicht.

Nur im Mai und im Juli 2015 hinkten die Zahlen dem Vorjahr etwas hinterher. Annabergs Tourismuschefin Katalin Burger führt die zwei Prozent minus im Mai auf das schlechte Wetter zu Pfingsten zurück, denn einige Wallfahrergruppen stornierten aufgrund der Witterungsverhältnisse ihre Buchungen. Der Juli wies hingegen nur ein ganz leichtes Minus von 0,2 Prozent auf, was allerdings auch relativiert und begründet werden kann. Das „Junge Hotel Annaberg“ (106 Betten) hatte im Juli zwei Wochen Betriebsurlaub und das Annaberger Haus (zwölf Betten und Lager für 40 Personen) war wegen Neubau geschlossen.

Die gute Wintersaison von Jänner bis April 2015 machte das aber bereits im Vorfeld wieder wett. So kann man nun im Zeitraum von Jänner bis August 2015 (trotz des Nächtigungsminus im Mai und Juli) insgesamt 36.248 Nächtigungen verzeichnen, das sind um 6.775 Nächtigungen mehr als im Vorjahr oder ein Anstieg von insgesamt 23 Prozent.

 

Bericht und Foto: Mariazell Online

Quelle: www.noen.at

 

 

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