Kaufhaus Arzberger nutzt „Verkauf im Handel“ zur Weiterbildung

Das Traditionskaufhaus Arzberger in Mariazell nutzt den WIFI-Lehrgang „Verkauf im Handel“ zur Weiterbildung und Schulung der Mitarbeiter, um den Kunden bestmögliche Betreuung zu bieten. Das Kaufhaus Caj. Arzberger mit integrierter Genussbar und der Likörmanufaktur (Mariazeller Magenlikör und Mariazeller Kräuterbitter) ist seit vier Generationen ein Familienbetrieb (seit 1871) und für viele (Stamm-)KundInnen ein „zweites Wahrzeichen“ von Mariazell.

2011 nahmen vier MitarbeiterInnen am 4-moduligen WIFI-Lehrgang „DiplomverkäuferIn im Handel“ teil – und 2012 sind wieder fünf an Bord gewesen. Gabi und Walter Arzberger beschäftigen derzeit 18 MitarbeiterInnen, darunter zwei Lehrlinge.

Die ausgezeichneten Mitarbeiter

Acht Mitarbeiterinnen haben somit inzwischen an dieser Weiterbildung teilgenommen und sich der anspruchsvollen Abschlussprüfung unterzogen: Michaela Fluch, Renate Haas, Katrin Holzer, Andrea Mikschowsky, Monika Petritsch, Michaela Pfeffer, Martina Tiefengraber und Eva Walsberger. Alle acht haben die Prüfung bestanden, vier davon mit gutem und drei sogar mit ausgezeichnetem Erfolg. Natürlich wurde das auch entsprechend gefeiert – die betreffenden Mitarbeiterinnen wurden zu einer Feier ins Gasthaus Steirereck am Pogusch eingeladen.

Arzberger

Dazu nachfolgend ein Interview mit Gabi Arzberger:

Frau Arzberger, wie sind Sie auf den WIFI-Lehrgang „Verkauf im Handel“ gekommen?

GABI ARZBERGER: „Nun, erstens möchte ich sagen, dass wir nur deshalb ein über Generationen hinweg erfolgreicher Betrieb sind, weil wir nie stehen geblieben sind. Für uns zählen die Zukunft und die optimale Weichenstellung auf dem Weg dorthin. Weiterbildung ist für uns also essentiell, sowohl für uns selbst, als auch für unsere Angestellten.

Zweitens: Der Handel ist permanentem Wandel unterworfen, die Ansprüche der KundInnen verändern sich wie alles sonst auch – Wareneinkauf, Produktpräsentationen, Service, aber auch das Verhalten der VerkäuferInnen dem Kunden gegenüber muss immer wieder neu überdacht und geschult werden.

Und drittens habe ich selbst schon einige Lehrgänge am WIFI besucht – ich habe Kostenrechnung, Controlling, aber auch einen Excel-Kurs, Verkaufsschulungen und den Lehrlingsausbildner am WIFI absolviert und weiß daher, was das Institut kann.“

Offensichtlich sind Sie mit den Lern-Ergebnissen Ihrer MitarbeiterInnen aus dem letzten Kurs zufrieden – Sie schicken ja auch bei der aktuellen Reihe fünf Leute in den Lehrgang…?

GABI ARZBERGER: „Zwei haben den Lehrgang mit gutem Erfolg abgeschlossen, das sind sehr verantwortungsvolle, aktive MitarbeiterInnen. Da merke ich, dass sie sich im Berufsalltag leichter tun, weil sie routiniert auf die neu erlernten Verhaltensmodule zurückgreifen können. Es ist, als ob sie ein frischer Wind erfasst und aus dem bisherigen Alltagstrott heraus gerissen hätte. Alle sind dem Kunden gegenüber aufmerksamer geworden und können sich viel besser in ihn hinein denken – im Verkauf muss man auch ein guter Psychologe sein und quasi in das ‚Hirn des Kunden schlüpfen’.“

Wie entscheiden Sie, welche MitarbeiterInnen für Weiterbildungsmaßnahmen in Frage kommen?

GABI ARZBERGER: „Wir schließen mit den Leuten eine Ausbildungsvereinbarung und übernehmen die Kosten für Fahrt, Kurs und die (Arbeits-)Zeit. Natürlich können wir nicht alle auf einmal schicken, jemand muss auch die Arbeit erledigen. Die Auswahl für den WIFI-Lehrgang erfolgt einerseits auf das Gefühl hin, dass die Ausbildung jemandem gut tun könnte – ich nutze sie aber auch als Instrument der Bonifikation.“

Wie bewerten Sie die Aufteilung des Lehrgangs in vier eintägige Module?

GABI ARZBERGER: „Als sehr gut und viel besser, als wenn alles auf einmal stattfinden würde. So hat man einen Tag Training und kann das schon am nächsten Tag in der Praxis ausprobieren. Für die Prüfung muss alles noch einmal wiederholt werden, das Wissen sitzt also wirklich nachhaltig und ist keine Angelegenheit des Kurzzeitgedächtnisses. Und jetzt möchte ich Ihnen noch etwas sagen: Schauen Sie, die meisten Leute trainieren ihren Körper – aber es ist mindestens genauso wichtig, das Gehirn auf Trab zu halten – solche Weiterbildungen am WIFI sind eine sehr gute Möglichkeit dazu!“ Herzlichen Dank für das Gespräch!

 

Bericht:

Pressetext WIFI

 

 

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