Geschichtsspeicher Mariazeller Heimathaus

Der „Geschichtsspeicher“ des Mariazeller Heimathauses ist im Sommer 2011 Stockwerk für Stockwerk gewachsen. Es sind insgesamt vier Geschoße in energiesparender Bauweise errichtet worden, die zukünftig für museale Zwecke genutzt werden können.

Mit 4.500 Ziegelsteinen konnte der Rohbau der „Kulturbaustelle 2011“ im Mariazeller Land Dank der Baufirma Hölblinger und Zefferer und der vielen freiwilligen Helfer mittlerweile fast fertiggestellt werden. Auch der Liftschacht für den bequemen Zugang ist fertiggestellt. Lediglich die Verbindungsgänge vom neu errichteten Museumsgebäude zum bestehenden Heimathaus müssen noch errichtet werden.

Die Zeit vor dem Wintereinbruch soll auch zur Fertigung eines Pultdaches durch die Firmen Egger Dallago, dem Sägewerk Greifensteiner und der Spenglerei Krejcza, sowie zur Montage der Fenster genutzt werden. Es gibt noch einiges zu tun, die Verantwortlichen des Heimathauses sind aber guter Dinge, dass das Vorhaben, die Museumsbaustelle winterfest zu bekommen, gelingen wird.

Die kalte Jahreszeit soll für den Einbau einer Heizungsanlage durch die Firma Ebner genutzt werden – gleichzeitig soll auch der weitere Innenausbau der neuen Räumlichkeiten erfolgen. Im Frühjahr 2012 wird schließlich die Fassade des Geschichtsspeichers durch die Firma Oberrauter fertiggestellt werden.

Dank gilt an dieser Stelle den vielen helfenden Händen aus der Bevölkerung des Mariazeller Landes, der Raiffeisenbank Mariazellerland, dem Superiorat Mariazell für die Zurverfügungstellung der benötigten Gerüstung, und der heimischen Gastronomie für die Verköstigung der Helfer. Ein kleines Museum wie das unsere ist auf derartige Hilfe angewiesen und könnte solch große Projekte ohne die Unterstützung der heimischen Bevölkerung nicht realisieren.

Überzeugen Sie sich persönlich bei einem Spaziergang durch unsere schöne Stadt vom Baufortschritt des Geschichtsspeichers und helfen Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten mit, dass „unser“ Heimathaus auch weiterhin als Ort der Geschichte und Kommunikation zwischen den Generationen ausgebaut wird und zur Verfügung steht.

 

Jagd zwischen Hochschwab und Ötscher
Auch das zweite große Projekt „Jagd zwischen Hochschwab und Ötscher“ wurde in den vergangenen Monaten Schritt für Schritt realisiert. Neben den baulichen Maßnahmen, welche wiederum hauptsächlich durch ehrenamtliche Unterstützung umgesetzt wurden, konnte hier bereits der Auftrag für die benötigten Vitrinenbauten an die Tischlerei Girrer vergeben werden. Auch hier ein herzliches Dankeschön an die vielen helfenden Hände, ohne die so manches nicht realisiert werden könnte.

Um diese neuen Museumsräumlichkeiten im Mai 2012 den Besuchern „unseres“ Heimathauses präsentieren zu können, ersuchen wir Sie nochmals, uns durch Zurverfügungstellung von Objekten, Bildmaterialien oder historischen Dokumenten zum Thema „Jagd im Mariazeller Land“ bei der Realisierung dieses Museumsprojektes zu unterstützen. Neben Andreas Schweighofer vom Heimathaus (0664/12 71 753) stehen auch Willi Gaulhofer (0676/32 07 904) und Ägydius Sommerauer (0664/47 74 296) gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Lassen wir gemeinsam die historische Entwicklung der Jagd zwischen Hochschwab und Ötscher für die Besucher des Mariazeller Heimathauses zu einem einmaligen Erlebnis werden.

 

 

 

Bericht und Fotos:

Gemeindezeitung „Unser Mariazell“

 

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