Weiterbestand des LKH Mariazell wird neu überdacht

Am Montag dem 11. April 2011 fand ein Gespräch zwischen dem Betriebsrat, den vier Bürgermeistern der Region und der zuständigen Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder statt. Es ging um den Weiterbestand der Bettenstation im LKH Mariazell.

©Foto: LKH Mariazell

Edlinger-Ploder betonte, dass dieses Gespräch sehr konstruktiv und sachlich verlaufen sei. Mariazell hat durch das einzige Europaweite stationäre Wundmanagment eine gewisse Vorreiterrolle gegenüber anderen Krankenhäusern – aber um das Haus auch wirklich langfristig zu nutzen, denkt sie an eine Mischung aus gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung, z.B. an eine Rehabilitation.

Man kam zu einem vorerst positiven Ergebnis. Seitens des Landes und der KAGES wird die Gesamtsituation neu überdacht. Frau LR Edlinger-Ploder versicherte, dass sie sich um eine Nachnutzung des Hauses im medizinisch-pflegerischen Bereich bemühen wird. Auch über die Einführung einer ambulanten Erstversorgungseinheit sowie eine bessere fachärztliche Betreuung wird man nachdenken.

„Natürlich sind unsere Ängste noch nicht ausgeräumt, aber doch gemildert“ so Elfriede Tröstl, Betriebsrätin im LKH. Sie hatte auch das Gefühl, dass die Landesrätin wirklich an einer medizinischen oder pflegerischen Weiternutzung interessiert sei.

Ein großes Dankeschön an die Bevölkerung des Mariazeller Landes. Die Bürgerinnen und Bürger sammelten in den letzten Wochen  fast 5000 Unterschriften um auf die Wichtigkeit des Krankenhauses in unserer Region aufmerksam zu machen.

Bericht:
Mariazell OnlineFoto:
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LKH. Mariazell

 

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