Hackschnitzelanlage im Halltal

Eine kleine Gemeinde im Mariazeller Land setzt nun auch auf erneuerbare Energie.

Halltal hat in eine Hackschnitzelanlage investiert ohne neue Schulden zu machen. Sage und schreibe 100.000 Euro hat die 353-Einwohner-Gemeinde Halltal im Jahr 2009 in die gemeindeeigenen Gebäude investiert. „Diese Summe kam ausschließlich der heimischen Wirtschaft im Mariazeller Land zugute und konnte ohne neue Schulden finanziert werden“, freut sich Bürgmeister Herbert Fuchs (SPÖ).

WLGDie Wärmeliefergemeinschaft Mariazellerland hat die Anlage erbaut und finanziert und übernimmt in weiterer Folge die Betreuung und Wartung.

Das Heizhaus wurde von der Gemeinde Halltal zur Verfügung gestellt. Die Verrechnung erfolgt wie bei einer Fernwärme – eine einmalige Anschlussgebühr und monatliche Abrechnung des jeweiligen Verbrauchs.

 

Hackschnitzelanlage

 

Die Hackschnitzelanlage beheitzt nicht nur das Gemeindeamt und die beiden darin befindlichen Wohnungen, sondern auch die Volksschule und das gemeindeeigene Gasthaus. Der Bürgermeister und Förster Herbert Fuchs ist glücklich mit der Investition. „Wir sparen rund 30.000 Liter Öl im Jahr“. Mit der Ölheizung war Fuchs nie glücklich weil das Gemeindegebiet zu 80 Prozent aus Holz besteht.

Für heuer ist geplant, die alten Fenster in der Volksschule auszutauschen, um die Energie auch effizient nützen zu können.

 

 

Bericht und Bilder:
Mariazell Online