Höchste Zeit für einen Film

Harte Heimat, heilige Wasser, himmlische Höhen – so lautet der Untertitel der Filmdokumentation von Alfred Ninaus über die Region der Hochsteiermark. „Es ist längst überfällig, einen Film über diesen zum Teil sehr stillen und beschaulichen Teil der Obersteiermark zu drehen“, sagte Alfred Ninaus.

Der steirische Filmregisseur und Filmproduzent Alfred Ninaus produziert in Co-Produktion mit dem ORF und 3sat eine 25-minütige Filmfassung über besondere Plätze in den Bezirken Bruck, Leoben und Mürzzuschlag. Das fünfköpfige Filmteam arbeitet das ganze Jahr 2009 über, auf alle Jahreszeiten verteilt, an dieser Produktion, die im Februar nächsten Jahres für die ORF-Sendereihe „Erlebnis Österreich“ ausgestrahlt werden soll. Für 3-Sat wird sogar an einer 45-minütige Filmversion gearbeitet. Gedreht wurde und wird unter anderen in Seewiesen, in Mariazell, auf dem Stuhleck, in Kapfenberg, in Thörl, an der Salza, in Gußwerk und in Etmißl.

Es ist ein schönes Land

Alfred Ninaus hat eine Vorliebe für den östlichen Teil der Obersteiermark. Er drehte bereits Filme über Erzherzog Johann und Peter Rosegger. „Die Spieldoku über Erzherzog Johann brachte eine sensationnele Zuseherquote bei ORF und 3-Sat“, sagte der Filmemacher.

 

Die Thörler Landsknechte feuern filmreif die Kanone ab.

Die Thörler Landsknechte feuern filmreif die Kanone ab.

 

Gedreht wurde auch beim Grünen See in Tragöß. Der Wettergott schien in die Dreharbeiten eingebunden. Zuerst sanfte Nebelschwaden, die von der Morgensonne aufgesogen wurden. Der See smaragdgrün, der Himmel tiefblau, die Luft klar und angenehm kühl. „Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dieses Naturjuwel vorher nicht gekannt habe. Jetzt ist es mein absoluter Lieblingsplatz“, sagt Ninaus.

 

Filmproduzent und Regisseur Alfred Ninaus (rechts) mit Unterwasserkameramann Fritz Erjautz beim Grünen See in Tragöß. Hackl

Filmproduzent und Regisseur Alfred Ninaus (rechts)
mit Unterwasserkameramann Fritz Erjautz
beim Grünen See in Tragöß.

 

Geld für den Hochsteiermark-Film gibt es aus dem Leader-Topf und von den Gemeinden, mit denen der Film in Berührung kommt. „Zum Glück gibt es weitsichtige Bürgermeister, die erkannt haben, welches touristische Potential dieser Film hat“, sagt Ninaus.