Patrozinium in der Bruder Klaus Kirche in der Walstern

Am Sonntag den 4. Oktober 2026 wurde in der Bruder Klaus Kirche in der Walstern das Patrozinium gefeiert. Schon die Fahrt zum Hubertussee in die Walstern war aufgrund des herrlichen Herbstwetters diesmal ein besonders wunderbares Erlebnis. Am Lahnsattel zeigte das Außenthermometer noch Minusgrade und auf den Wiesen lag der Rauhreif, was auch auf den Fotos in der Bildergalerie zu sehen ist. Doch die Sonne sorgte schließlich für einen angenehm warmen und strahlend sonnigen Herbsttag.

Patrozinium in der Bruder Klaus Kirche in der Walstern - Foto: Ing. Franz Peter Stadler
Patrozinium in der Bruder Klaus Kirche in der Walstern – Foto: Ing. Franz Peter Stadler

In der Bruder Klaus Kirche waren beim Festgottesdienst zum Patrozinium alle Plätze besetzt, viele Leute mussten sogar bis vor die Kirche hinaus stehen. Gleichzeitig mit dem Patrozinium wurde des 800. Todestages des Heiligen Franz von Assisi gedacht – er gilt als Schutzpatron der Tiere (Welttierschutztag) und des Umweltschutzes.

Der Festgottesdienst wurde vom Mariazeller Stadtpfarrer Pater Mag. Christoph Pecolt, der ab 1. November als Superior von Mariazell Pater Dr. Michael Staberl nachfolgen wird (wir berichteten), zelebriert. Pater Christoph hielt wieder eine ausgezeichnete Predigt, musikalisch wurde der Gottesdienst von den Aschbacher Weisenbläsern und der Sängerrunde Halltal gestaltet. Siegfried Schneck, Gemeinderat von Mariazell und Obmann der Sängerrunde Halltal, trug als Lektor die erste Lesung vor.

Patrozinium in der Bruder Klaus Kirche in der Walstern - Foto: Ing. Franz Peter Stadler
Patrozinium in der Bruder Klaus Kirche in der Walstern – Foto: Ing. Franz Peter Stadler

Der Heilige Nikolaus v. Flüe, dem die Bruder Klaus Kirche geweiht ist, wurde am 21. März 1417 in Flüeli (Schweiz) geboren. Er war Bauer, Ratsherr, Richter, tagsatzungsgesandter Offizier und Vater von zehn Kindern. Am 16. Oktober 1467 verließ er in Gottes Auftrag Familie und Hof und verweilte 19 Jahre lang in der wilden Ranftschlucht bei Flüeli. Als einzige Nahrung diente ihm die Hl. Kommunion. Bruder Klaus, wie er genannt wurde, war Berater für viele Menschen aus Nah und Fern. Am 22. Dezember 1481 versöhnte er die entzweiten Eidgenossen und rettete somit das Land. Nikolaus v. Flüe starb am 21. März 1487 in Ranft und wurde am 15. Mai 1947 von Papst Pius XII. heiliggesprochen.

Die Bruder Klaus Kirche befindet sich am Nordufer des Hubertussees in der Walster. Sie ist dem Hl. Nikolaus von der Flüe geweiht und wurde in den Jahren 1965-1967 erbaut. In den kunstvoll gestalteten Fenstern der Kirche ist das Leben von Nikolaus von der Flüe dargestellt. Unweit der Kirche steht die von der Familie Krupp errichtete Hubertuskapelle, von der man einen schönen Ausblick über den See, auf die Jagdvilla und die umliegenden Berge genießen kann.

Ein besonderer Dank gilt Frau Christine Hölbling für die liebevolle Betreuung der Kirche.

Nach dem Gottesdienst lud der MV Aschbach zum traditionellen, mittlerweile 21. Musikanten- und Weisenbläsertreffen am Hubertussee.

Bildergalerie Anfahrt:

Bildergalerie Messe:

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien, Salzatal & Schladming für Text, Fotos und Video.

Bericht: Mariazell Online, Ing. Franz Peter Stadler
Fotos und Video: Ing. Franz Peter Stadler

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