Patrozinium in Gußwerk
Mit einem gut besuchten Festgottesdienst am 13. September 2026 wurde in der Pfarrkirche Gußwerk das Patrozinium gefeiert.

Als Patrozinium wird die Schutzherrschaft eines Patrons oder einer Patronin bezeichnet, dem/der eine Einrichtung wie eine Kirche, ein Spital oder eine Schule unterstellt wird. Das Wort wird auch für das Hochfest gebraucht, an dem der oder die Heilige gefeiert wird, dem/der die Kirche geweiht ist. Kirchen mit dem Namen „Hl. Kreuz“, insbesondere die Kirche in Gußwerk, in der eine Kreuzreliquie als wertvollster Schatz verehrt wird, feiern am 14. September ihr Patrozinium mit einem Kreuzsegen. Die Pfarrkirche von Gußwerk hat zwei Splitter vom Kreuz Christi in einem wertvollen Barockreliquiar gefasst. Diese werden jährlich zum Kreuzerhöhungsfest am 14. September gezeigt.
Das Kreuzfest im September hat seinen Ursprung in Jerusalem; dort wurde am 13. September 335 die Konstantinische Basilika über dem Heiligen Grab feierlich eingeweiht. Der 13. September war auch der Jahrestag der Auffindung des Kreuzes gewesen. Am 14. September, dem Tag nach der Kirchweihe, wurde in der neuen Kirche dem Volk zu ersten Mal das Kreuzesholz gezeigt („erhöht“) und zur Verehrung dargereicht.
Der Festgottesdienst wurde von Kaplan Mag. Aron Laun zelebriert und von Willi Lammer an der Orgel und von einer Musikantengruppe unter der Leitung von Ferdinand Brandl musikalisch umrahmt. Im Anschluss an die Messe gab es eine Agape am Vorplatz der Kirche.
Ing. Franz Peter Stadler war für Mariazell Online beim Festgottesdienst in Gußwerk dabei und hat uns das nachfolgende Bild- und Videomaterial zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür!

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien, Salzatal & Schladming für Text, Fotos und Videos.













