Radpilgern nach Mariazell
Erlebnisregion Hochsteiermark setzt neuen Radschwerpunkt
Der Glaube und die Hochsteiermark überwinden Berge und das E-Bike unterstützt dabei. Sich auf den Weg zu machen, ist seit jeher das Wesen jeder Wallfahrt. Mit dem neuen Angebot des Radpilgerns macht die Hochsteiermark diese besondere Form des Unterwegsseins nun auf moderne und aktive Weise erlebbar.
Mit „Radpilgern nach Mariazell“ etabliert die Erlebnisregion Hochsteiermark ein innovatives und in Österreich einzigartiges Angebot für Radpilger. Das Konzept verbindet Naturerlebnis, sportliche Aktivität und bewusste Momente des Innehaltens mit den landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten der Region. Ergänzt wird das Projekt durch neue Bike-&-Hike-Touren, abwechslungsreiche Gravelbike-Strecken sowie den beliebten Mürztalradweg R5.

Vier Wege führen nach Mariazell
Vier abwechslungsreiche Routen führen aus unterschiedlichen Richtungen nach Mariazell, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Österreichs und einem der traditionsreichsten Pilgerziele Mitteleuropas. Die Strecken verlaufen durch eindrucksvolle Landschaften mit Ausblicken auf Hochschwab, Schneealm, Rax und Hohe Veitsch und verbinden Naturgenuss mit regionaler Kultur und Kulinarik. Die Route ab Bruck an der Mur und Kapfenberg führt entlang des Seebergradwegs R13 über Turnau und das Niederalpl bis nach Mariazell. Eine weitere Strecke verbindet die Oststeiermark über die Fischbacher Alpen, den wind + bike Park Pretul, Langenwang und den Pretalsattel mit der Hauptroute. Vom Semmering kommend verläuft die Tour über Mürzzuschlag, Neuberg und Mürzsteg durch die eindrucksvolle Landschaft rund um Frein an der Mürz und die Schöneben Richtung Mariazell. Auch aus dem Norden ist die Wallfahrtsdestination bestens erreichbar: Über den Traisentalradweg und den idyllisch gelegenen Hubertussee gelangen Radpilger bequem in die Hochsteiermark.
Genuss und Kultur entlang der Strecke
Entlang aller Strecken laden zahlreiche Möglichkeiten zu genussvollen Zwischenstopps und kulturellen Entdeckungen ein. Historische Städte wie Bruck an der Mur, Sehenswürdigkeiten wie Burg Oberkapfenberg oder das Münster in Neuberg mit der Kaiserhof Glasmanufaktur sowie das Veitscher Pilgerkreuz, Marterl und Pilgersymbole verleihen den Touren ihren besonderen Charakter. Gleichzeitig laden Almhütten, steirische Wirtshäuser und Haubenrestaurants zum Verweilen ein.

Nachhaltig und komfortabel unterwegs
Zu den Ausgangspunkten entlang der Strecken zählen unter anderem die Bahnhöfe in Bruck an der Mur, Kapfenberg und Mürzzuschlag, wodurch sich die Touren auch ideal für eine Anreise mit der Bahn eignen. Besonders stimmungsvoll gestaltet sich die Rückreise Richtung St. Pölten mit der Mariazellerbahn – der längsten Schmalspurbahn Österreichs.
Darüber hinaus können auch bekannte Wallfahrtsorte wie Mariatrost, Maria Schutz oder Pöllauberg als Ausgangspunkte für das Radpilgern nach Mariazell genutzt werden. Von dort führen gut beschilderte Radwege direkt in die Hochsteiermark und sind optimal mit den neuen Radpilger-Routen verbunden. Wer beispielsweise in Mariatrost startet, folgt dem Murradweg R2 bis nach Bruck an der Mur und taucht dort in den Mürztalradweg R5 sowie die hochsteirischen Pilgerstrecken ein.
Moderne Infrastruktur für entspanntes Radpilgern
Die Touren sind digital aufbereitet und zusätzlich beschildert. E-Mountainbike-Verleihstationen stehen an mehreren Orten zur Verfügung, ebenso werden Rad-Rücktransporte ab Mariazell angeboten. Damit richtet sich „Radpilgern nach Mariazell“ sowohl an sportlich ambitionierte Radfahrer als auch an Genussradler und E-Biker.

Mit „Radpilgern nach Mariazell“ erweitert die Hochsteiermark ihr touristisches Angebot um ein außergewöhnliches Erlebnis zwischen Bewegung, Natur und bewusster Auszeit. Die Verbindung aus beeindruckender Berglandschaft, regionaler Kulinarik, kulturellen Höhepunkten und spiritueller Tradition macht das Radpilgern zu einer besonderen Form des Unterwegsseins. Vier Wege, ein Ziel und unzählige Eindrücke, die lange in Erinnerung bleiben.
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TV Hochsteiermark
Ute Gurdet
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