Glorreiche Ideen in Weichselboden

Die Volksbühne Weichselboden spielte rund um Ostern 2026 im Volksheim Weichselboden das Stück „Glorreiche Ideen“ – ein Lustspiel in drei Akten und auch heuer wieder ein permanenter Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Franz Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Franz Peter Stadler

Die Volksbühne Weichselboden ist weit über die Steiermark hinaus für ausgezeichnete Aufführungen von Lustspielen bekannt. Gute Unterhaltung ist immer garantiert und jedes Mal denkt man, die Darstellerinnen und Darsteller können nicht noch grandioser werden. Aber auch diesmal konnte sich das Ensemble wieder selbst übertreffen.

Unter der bewährten Regie von Christine Illmaier, die gemeinsam mit Elfi Ploderer auch als Souffleuse tätig ist, brachten die bewährten Schauspieler/innen Wolfgang Casari, Christoph Dietl, Bernhard Goldgruber, Bernhard Glitzner, Michaela Greifensteiner, Christine Habertheuer, Bianca Janker, Bernhard Schober sowie Claudia Ulrich-Schober wieder eine turbulente Verwechslungskomödie auf die Bühne. Die Maske übernahm Brigitte Nutz und für das Bühnenbild zeichneten Christian Lechner und Wolfgang Casari mit ihrem Team verantwortlich.

Es empfiehlt sich, zuerst den Bericht zur Inhaltsangabe zu lesen, bevor Sie dann in die Bildergalerie eintauchen – so ist es dann möglich, dass ihr „Kopfkino“ eine perfekte Wiedergabe des hervorragend gespielten Lustspieles wird.

Erster Akt

Der Wirt und Pensionsbesitzer der Pension Bergblick, Josef Wizzinger (Bernhard Goldgruber) hat schon bessere Tage gesehen, denn seinem Betrieb geht es nicht so wirklich gut. Der Seewirt Konrad (Wolfgang Casari) im Ort macht ihn unlautere Konkurrenz, weil er will möglichst billig die Pension Bergblick erwerben. In seiner Verzweiflung versucht Josef Wizzinger durch das Ausfüllen eines Kreuzworträtsels, bei dem ein Gewinn von 100.000 Euro zu lukrieren wäre, sein Glück zu machen. Josef Wizzingers bester Freund Richard Stirngiebl (Bernhard Schober) kommt in die Wirtsstube, um mit Josef die letzten Neuigkeiten auszutauschen. Richard Stirngiebl ist aber nicht nur Josefs bester Freund, sondern auch bester Gast, der sich auf Kosten des Hauses gut aushalten lässt und die Neuigkeiten, wegen eines permanent trockenen Halses nur mit einem förderlichen Schluck von Schnaps, genügend deutlich dann aussprechen kann. Dies stört Josefs Frau, Maria Wizzinger (Claudia Ulrich-Schober) natürlich, vor allem auch wegen der finanziell schwierigen Lage der Pension, weil wie soll man bei solchem geschäftlichen Verhalten, einen Gewinn erwirtschaften können.

Weichselbodner Volksbühne - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Mit dem Vorwand die neueste Gastrozeitung auszuteilen betritt der Seewirt Konrad (Wolfgang Casari) die Wirtsstube, damit er noch perfidere Angriffe auf die Pension Bergblick starten kann. Es bemerkt aber Konrad gar nicht, dass die Putzfrau Erna (Michaela Greifensteiner) die Wirtsstube zu reinigen beginnt. Sie ertappt unbemerkt den Seewirt Konrad, wie er einen Restaurantbewerter, Hotelkritiker, vom Telefon der Rezeption Bergblick aus, unter dem Namen Josef Wizzinger anfordert. Die Putzfrau Erna versteckt sich deshalb unter dem Wirtshaustisch, um das gemeine Telefongespräch belauschen zu können, was sie dann als treue Mitarbeiterin, sofort ihrem Chef Josef Wizzinger brühwarm erzählt.

Zwischenzeitlich muss die Tocher Melanie (Bianca Janker), von Josef und Maria Wizziger, den Besitzern der Pension Bergblick, dringend auf den Bahnhof. Auf die Frage ihrer Mutter Maria, wieso sie so dringend auf den Bahnhof muss und was der Grund sei, entwischt Melanie ganz lautlos bei der Tür hinaus. Doch in Kürze erfahren wir, dass sie ihren Freund Karl-Heinz (Bernhard Glitzner) vom Bahnhof abgeholt hat. Es gilt aber einige Probleme zu lösen, denn beim geplanten einwöchigen Aufenthalt ihres Freundes Karl-Heinz muss einiges unentdeckt bleiben. Karl-Heinz ist nämlich der Vetter vom Seewirt. Er muss sich daher verkleiden und diese Vereinbarung erfährt zufälligerweise Josefs bester Freund, Richard Stirngiebl, der soeben die Wirtsstube total dehydriert betritt.
Unmittelbar darauf kommt eine sehr feine Dame in die Wirtstube, von blauem Geblüte und Adel – Leonie von und zu Tun und Tadel – wie wir in der Folge erfahren, noch dazu Alleinerbin. Schon beginnen die ersten verhängnisvollen Verwechslungen. Leonie von Tun und Tadel (Christine Habertheuer) herrscht den besten Freund von Josef, Richard Stirngiebl an, da sie glaubt er wäre der Concierge, der Hausdiener, den schweren Koffer gefälligst auf das Zimmer zu tragen.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Das Ehepaar Wizzinger kommt in die Wirtsstube und beginnt Frau Leonie von Tun und Tadel zu hofieren und alle Wünsche von ihren Augen abzulesen wegen ihres Reichtums und der Alleinerbschaft. Das könnte doch die Lösung für die desaströse finanzielle Lage ihrer Pension sein. Da sich Richard Stirngiebl weigert den Koffer auf das Zimmer zu tragen, kommt leider die arme Putzfrau Erna zum Handkuss, diesen Koffer, der mit Steinen gefüllt zu sein scheint, auf das Zimmer zu expedieren. Dementsprechend trägt sie diesen mit genügend treffenden Bemerkungen und Gezeter auf das Zimmer. Auch die Tochter des Hauses empfängt die Adelsdame besonders freundlich. Die Wirtsleute und der Freund Richard des Hauses beraten, wie der honorige adelige Gast ein Marketing-Booster für die Pension Bergblick werden könnte.

Zweiter Akt

Nachdem die Wirtsleute von der Putzfrau Erna erfahren haben, dass ein Restaurantbewerter in den nächsten Tagen kommen wird, wird generalstabsmäßig von der Wirtin Maria Wizzinger ein Putzplan entwickelt, damit die Pension im besten Licht erstrahlen kann. Jeder bekommt ganz klare Tätigkeiten zugeordnet, die dann auch im Gleichschritt, Marsch, links zwo drei, durchgeführt werden. Es ist niemand in der Wirtsstube. Da betritt der Seewirt Konrad diese mit merkwürdigen Dingen: einem Sack voller weißer Mäuse, eine Menge Mausfallen und ein Fläschchen mit stark wirkendem Abführmittel. Konrads Hoffnung ist, dass er nur nicht bei dieser perfiden Tat erwischt wird.
Zwischenzeitlich kommt der Restaurantbewerter, der Hotelkritiker, Dieter Carleston (Christoph Dietl) in die Wirtsstube. Sein erster Eindruck ist, dass dieses Wirtshaus rustikal ist, an der Rezeption niemand anwesend ist, (weil alle beim Putzen sind), soweit der erste Eindruck. Nach einiger Zeit kommt jedoch der Wirt Josef Wizzinger und empfängt den Hotelkritiker.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Kurz darauf kommt die Putzfrau Erna mit Schmerzgeschrei in die Wirtsstube gerannt, denn sie hat sich beim unter dem Bett putzen schwer verletzt, denn eine Mausefalle hat nach ihrer Hand geschnappt und die Wirtsleute befreien sie aus dieser misslichen Situation. Der Saboteur Konrad, der Seewirt, schleicht sich aus der Pension, in der Hoffnung, nicht gesehen worden zu sein und trifft dabei auf den Hotelkritiker und auf die Tochter Melanie bei der Rezeption. Nach getaner Putzarbeit trifft man sich in der Wirtsstube. Da betritt ein bemerkenswerter Gast die Wirtsstube. Gekleidet in rosa gemusterten Top, rosa Überhemd, rosa Halstuch, herzförmige rosa Sonnenbrille, weiße sportive Hose und dazu rosa Sneaker (Spotschuhe) mit weißer Sohle und einem rosa Handtäschchen. Auch sein federnder, geschmeidiger, graziler Gang, wie er bei der Tür hereintänzelte, mit einem entsprechen Schwingen der gut vorhandenen Hüfte, total entspannt und soft, führten zu einem tosendem Auftrittsapplaus und heizte die Stimmung noch mehr an.
Wer ist dieser Ankömmling?
Es ist der verkleidete, inkognito seiende, Freund Karl-Heinz (Bernhard Glitzner) der Tochter Melanie. Nun die nächste Verwechslung, denn alle glauben er wäre der Hotelkritiker und so bekommt er das Angebot vom Wirt Josef, eine Woche auf Kosten des Hauses, bestes Essen und Logie.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Auch wird eine neue Biermarke zum Verkosten, ein neues Fass Bier angeschlagen. Die adelige Frau Leonie von Tun und Tadel kommt ganz enerviert in die Wirtsstube, denn sie konnte die ganze Nacht kein Auge zudrücken, denn das Zimmer war voller weißer Mäuse. Die Putzfrau Erna beruhigt sie und sagte, dass es keine weißen Mäuse im Zimmer gäbe, sie aber selbst sehe nur diese, wenn sie ein Gläschen zu viel getrunken hätte. Brüskiert meint Frau Leonie von Tun und Tadel, dass sie keinen Tropfen Alkohol getrunken hätte. Als Trost bekommt die adelige Dame ein Seidel vom frisch angeschlagenen Bierfass, was gleich darauf besondere Wirkung zeigen wird. Auch die Putzfrau Erna genehmigt sich ein Seidel, bemerkt, dass es recht gut schmeckt und leerte dieses mit 3 Zügen. Der erste zum Kosten, der zweite wegen des Durstes und der dritte für das Finale. All das passiert beim Hereinkommen des vermeintlichen Hotelkritikers. Doch die beiden Frauen haben unverzüglich nach dem Biergenuss heftige Magenkrämpfe, die nur durch eine lange Sitzung an einem gewissen Örtchen halbwegs wieder behoben werden konnten. Dies war nicht die Rache, der Anschlag des Montezumas II, sondern die des Seewirts Konrad.

Endlich kann Tochter Melanie mit ihrem vertrauten Freund (inkognito) sich austauschen. Er will sich für die liebe Gastfreundschaft erkenntlich zeigen und streicht den in die Jahre gekommenen Zaun vor der Pension, natürlich in seiner Lieblingsfarbe und diese ist, wie sie es sich denken können, wunderschön rosa.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Karl-Heinz kommt mit einer Pendeluhr und fragt den Wirt Josef Wizzinger, wohin er die Uhr tragen soll, denn heute wird die Uhr umgestellt (vorgestellt), aber wohin soll sie gestellt werden.
Der Seewirt Konrad hat sich einen neuen Trachtenanzug angeschafft, da er bald der Besitzer von 2 Hotels sein wird und er eine honorige Persönlichkeit des Ortes dann ist, über die man spricht. So betritt er die Wirtsstube, um seinen beim vorherigen Besuch (Attacken, Mäuse,… ), der hoffentlich unentdeckt geblieben ist, am Garderobehaken vergessenen Hut zu holen. Doch Josef Wizzinger hat den Seewirt Konrad mit seinen perfiden Attacken enttarnt und expediert diesen sehr unsanft per Fußtritt aus der Stube.

Dritter Akt

Die fatalen Verwechslungen
Es ist Frühstückszeit und man trifft sich in der Wirtsstube. Die adelige Frau Leonie von Tun und Tadel, der Freund Karl-Heinz, der fälschlicherweise als der Hotelkritiker gehalten wird und der tatsächliche Hotelkritiker Dieter Carleston, der wiederum als Freund von der Tochter des Hauses, Melanie, gehalten wird. Der Freund des Hauses, vom Josef dem Wirt, Richard Stirngiebel, hatte doch mitbekommen, dass die Bahnhofstour der Tochter nur den Sinn hatte, ihren Freund abzuholen. Das hatte er natürlich seinem besten Freund Josef sofort brühwarm am Vortag erzählen müssen. Dies war aber genug Nahrung für die Verwechslung. Der vermeintliche Hotelkritiker und die Frau Leonie von Tun und Tadel bekommen das besondere Vitalfrühstück und der vermeintliche Freund der Tochter, der tatsächliche Hotelkritiker, muss sich die Milch vom Nachbarbauern selber mit der Milchkanne holen, musste in der Waschküche übernachten und bekommt nur einen Apfel zum Frühstück. Das ist für den echten Hotelkritiker Dieter Carleston alles zu viel und er verlässt wütend die Pension.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Die dramaturgische Auflösung der Verwechslungen
Tochter Leonie hat nun eine kleine Verschnaufpause und kann sich der Beziehungsarbeit mit ihrem vielgeliebten Freund Karl-Heinz hingeben. Die Mutter findet im Gästebuch einen sehr liebevollen über die Pension Bergblick würdigenden Eintrag und meint, dies hätte der Hotelkritiker hineingeschrieben. In Wirklichkeit hat diese Karl-Heinz geschrieben. Da schwant auch der Tochter Melanie, beim Vorlesen der positiven Kritik, dass da einiges von den Eltern verwechselt wurde.
Zwischenzeitlich kommt die Putzfrau Erna vom Arzt zurück und klug wie sie ist, hat sie sich von diesem ein Gegenmittel verschreiben lassen, das sehr teuer war und sie zu wenig Geld für die Apotheke mit hatte. Noch dazu hatte sie einen Brief mitgenommen, der für Karl-Heinz bestimmt ist, indem ihm sein Vater schrieb, dass er beim Lotto 500.000 Euro gewonnen habe. Der Brief wird schnell wieder zugeklebt und Karl-Heinz ordnungsgemäß übergeben.
Melanie versucht die Tarnung von Karl-Heinz noch weiter aufrecht zu halten, indem sie ihn unter die Decke schlüpfen lässt und dort versteckt. Konrad der Seewirt kommt in die Wirtsstube mit einem großen blauen Auge, dass er sich beim Hinauswurf vom Wirt Josef zugezogen hatte. Er kann aber sofort das Geheimnis lüften, wer wirklich unter der Decke steckt. Es ist sein Vetter Karl-Heinz. Josef, als gestrenger Vater wirft den enttarnten Freund Melanies sofort wütend aus der Stube, weil Übung hat er darin.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Sein bester Freund Richard kommt wieder mit trockenem Hals nachsehen, ob es was Neues gibt und erfährt so den vorherrschenden Tumult, ob der vielen Verwechslungen. Das Ehepaar Wizzinger ist total bestürzt und verzweifelt. Was können sie nun jetzt noch tun, da der Hotelkritiker so schändlich behandelt wurde, weil sie glaubte, er sei der Freund von Melanie. Die Kritik muss doch ein Desaster werden. Richard Stirngiebl muss sich wegen des trockenen Halses seine Stimme wieder schmieren und ölen. Da kommt Frau Leonie von Tun und Tadel in die Stube herein und ist einem Schnapserl nicht abgeneigt. Es werden jedoch mehrere und Richard findet an ihr gefallen. Er berichtet ihr über die vielen Verwechslungen und dass der Hotelkritiker Dieter Carleston höchstwahrscheinlich einen sehr negativen Bericht über die Pension Bergblick schreiben wird. Frau Leonie von Tun und Tadel meinte, dass ihr der Name Dieter Carleston etwas sagt. Sie gesteht Richard, dass sie sich vor kurzem vom Ehemann Nummer 3 getrennt hat.

Nach einem weiteren Schnapserl hat sie plötzlich ein ganz klares Bild. Sie hatte Dieter Carleston bei einer Vernissage kennengelernt und wie, zu fortgeschrittener Stunde und nach genügendem Genuss vom Alkohol, tanzte Dieter nackt auf dem Tisch. Plötzlich kommt Dieter Charleston wieder in die Wirtsstube und setzt sich zu Frau Leonie von Tun und Tadel und Richard. Frau Leonie von Tun und Tadel lüftet das Geheimnis, dass sie Dieter von einer Vernissage kennt und wenn der Hotelbericht nicht sehr positiv ausfallen würde, denn sie hatte hier ein vorzügliches Service in der Pension gehabt, dann würde sie mit der Geschichte des Tischtanzes auspacken. Dieter Charleston sieht sich und seinen Beruf als Hotelkritiker als ruiniert, sollte dies aufkommen. Er verspricht daher einen positiven, sehr lobenden Bericht über die Pension Bergblick zu schreiben.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Das glückliche Ende
Der positive Bericht ist nun gesichert. Frau Leonie von Tun und Tadel meint nach einem weiteren Schnapserl, dass vielleicht Richard Stirngiebl der Ehemann Nummer 4 werden könnte.
Nach der Information, dass Melanies Freund ein halber Millionär ist, ist dieser auch ganz plötzlich den Eltern von Melanie ans Herz gewachsen. Putzfrau Erna kommt im Bademantel, frisch aus der Badewanne entstiegen, da im Beipackzettel die Verabreichung des Zäpfchens während eines Bades, in einer mit warmem Wasser gefüllten Badewanne, erfolgen soll.

Es bleibt ja Gott sei Dank alles in der Familie. Melanie bekommt den Halbmillionär und er mit ihr die Pension. Da die Pension Bergblick weit und breit in der Umgebung von keinem Berg umrahmt ist, wie schon Anfangs im ersten Akt von Frau Leonie von Tun und Tadel bemängelt wurde ob des Namens der Pension, aber ein herrlicher See gleich sich dort befindet, wird die Pension auf Pension Seeblick umgetauft. Nun was macht der Seewirt Konrad, der in der Situation dieses Ereignisses, der positiven Wendung aller Verwechslungen, ins Wirtshaus kommt?
Die beiden Hotels gehen eine Partnerschaft ein, der Seewirt hat jetzt dadurch auch noch zusätzliche Fremdenzimmer, die er zusätzlich noch anbieten kann. Wie man lesen kann, sind jetzt alle glücklich, die Verwirrungen haben sich zu Gunsten aller entwirrt. Happy End und der Vorhang kann fallen.

Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Peter Stadler

Großer tobender Applaus vom Publikum und vor dem letzten Vorhang verabschiedete sich Karl-Heinz, der nun stolze Mitbesitzer der Pension Seeblick, und enttarnte Freund Melanies, mit einem warmherzigen Gruß: „Tschüss ihr Lieben!“

Fazit

Man kann für den nächsten Auftritt rund um Weihnachten 2026 nur raten, sich rechtzeitig Karten zu sichern und vorher die Bauchmuskulatur gut zu trainieren, um einen Muskelkater zu vermeiden.

Wie das Lustspiel heißen wird, ist noch Geheimsache und das Regiebuch ist derzeit noch unter Verschluss. Mariazell Online wird dann berichten, sobald der Titel bekannt wird und die Aufführungstermine fixiert wurden.

Glorreiche Ideen in Weichselboden - Foto: Ing. Franz Peter Stadler
Glorreiche Ideen in Weichselboden – Foto: Ing. Franz Peter Stadler

Nachfolgend eine Bildergalerie von der Premiere am Ostermontag, 6. April 2026:

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien, Salzatal & Schladming für Text und Fotos.

Bericht: Mariazell Online, Franz Peter Stadler
Bilder: Franz Peter Stadler

Eine Antwort

  1. Adi Weinwurm sagt:

    Sehr gute Fotos

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