40-jähriges Priesterjubiläum – Pater Mag. Alois Hofer

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40-jähriges Priesterjubiläum – Pater Mag. Alois Hofer – kein bisschen leise aber immer weise
Am Sonntag den 10. Juli 2016 konnte man ein ganz besonderes Fest in der Pfarrkirche von Gußwerk erleben, ähnlich einem runden Geburtstag, denn Pater Mag. Alois Hofer konnte sein 40-jähriges Priesterjubiläum, feiern. Es kamen sehr viele Gläubige zu diesem besonderen Anlass. Die Gitarrengruppe gestaltete feierlich den Gottesdienst und auch die Kinder des Kindergartens waren voll Begeisterung mit ihrem Gesang dabei.

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Wer ist Pater Alois?
Pater Mag. Alois Hofer wurde am 2. April 1947 im Takern I, heute Gemeinde St. Margarethen an der Raab (Bezirk Weiz), geboren. Dort verbrachte er seine Kindheit. Sein Volksschulbesuch war in St. Margarethen. In der Folge besuchte er das 1. Jahr der zweijährigen Landwirtschaftsschule in Hatzendorf (Gemeinde Fehring) im Vulkanland.

Er fühlte sich jedoch zum Priester berufen. So entschloss er sich das in Horn befindliche Canisiusheim („Spätberufenen-Seminar“) des Canisiuswerkes zu gehen, um das Aufbaugymnasium Horn zu besuchen, wo er 1970 mit der Matura abschloss. Danach ging er in das Priesterseminar nach Graz und trat am 12. Oktober 1972 in den Orden der Benediktiner (OSB – Ordo Sancti Benedicti) in das Stift St. Lambrecht ein, wo er auch am 11. Juli 1976 zum Priester geweiht wurde.

Pater Alois schloss seine Ausbildung mit dem Mag. der Theologie ab. Seit September 2013 ist er als Pfarrer in Mariazell tätig und Pfarrer von Gußwerk. Seinen Namenstag feiert Pater Alois am 21. Juni.

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Wie ist Pater Alois?
Pater Alois ist nie ein Besserwisser, denn er versucht den Weg zu Gott gemeinsam mit uns zu gehen. Er ebnet uns den Weg zu Gott durch seine verständnisvolle, weise Art und seiner Nähe zu uns, damit wir Gottes Liebe, Güte und Vorsehung besser verstehen können. Sein Wirken ist still und leise und mitten im Volk. Er ist einer von uns.

 

Am Schluss der Messe übergab die Kindergartengruppe ein großes selbst angefertigtes Billett mit einem selbst verfassten langen Gedicht, das sie vortrugen, in dem sie Pater Alois für seine Tätigkeit dankten und überreichten eine Stola.

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Die MinistrantInnen hatten eine herrliche Torte für Ihren Herrn Pfarrer gebacken.

Vizebürgermeister Wallmann hielt eine kurze Dankesrede, in der er den Beginn der Tätigkeit von Pater Alois in Gußwerk aufzeigte. Es war eine schwierige Zeit, in der die Gemeinden zusammengelegt wurden. Auch die Pfarrgemeinde wurde zum Pfarrverband Mariazell. Pater Alois als Neuankömmling konnte sich voll in seine neue Gemeinde integrieren. In der Predigt des heutigen Tages sprach Pater Alois über vier Bücher, eins ist z. B. das Stammbuch. Vizebürgermeister Wallmann der sehr gut bei der Predigt aufpasste meinte daher, dass man Pater Alois in sein Stammbuch schreiben muss, dass er einer von uns geworden ist.

Vom Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Johann Kohlhofer wurde als Erinnerungsgeschenk das „Letzte Abendmahl“ überreicht, mit der Aussagekraft und den Auftrag den Jesus an uns gegeben hat, „tut dies zu meinem Gedächtnis“. Das Montanmuseum Gußwerk gestaltet diesen Kunstguss unter der Leitung von Richard Pichler.

Auch die Vorsitzende des Liturgiekreises und des Mariazeller Gebetskreises sagte Pater Alois für sein Wirken dank und überreichten ein Geschenk der Anerkennung.

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Pater Alois bedankte sich bei allen, insbesondere auch für die Arbeit des Messners, Herrn Ing. Johann Teubenbacher, der heute seinen Geburtstag feiert.

Im Anschluss an die Festmesse wurde zu einer Agape (= schlichte gemeinschaftliche Mahlfeier) eingeladen.

Wir wünschen Pater Alois weiterhin Gottes reichsten Segen und Gesundheit, damit wir ihn noch lange als Pfarrer von Gußwerk in seinem liebevollen Wirken, durch ihn auch Gottes Nähe, Güte, Liebe und Verständnis erfahren dürfen.

 

Wie können wir alle Gottes Abbild sein?
Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Moses, Gen 1,27 (Abbild = Liebe, Güte, Treue, Verzeihen können, Vorbild sein, …).

Amen – wahrlich – so ist Pater Alois – ein Vorbild!

 

Bericht und Fotos:

Ing. Franz-Peter Stadler

 

 

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