Terzerhaus offiziell eröffnet

Am 22. Juni 2014 nutzten mehr als 1.100 Menschen die Gelegenheit, bei strahlendem Sonnenschein auf der Gemeindealpe zu feiern. „Mit dem neu errichteten Terzerhaus ist die Gemeindealpe im 21. Jahrhundert angekommen. Moderne Technologie trifft auf beschauliches Berg-Feeling“, stellt Verkehrslandesrat Karl Wilfing bei der Eröffnung des neuen Terzerhauses fest.

„Eine altehrwürdige Institution wie das Terzerhaus steht für Beständigkeit, Sicherheit und Komfort. Jetzt ist die Gemeindealpe Winter wie Sommer für Jung und Alt attraktiv. Unsere Investitionen lohnen sich schon heute – wie die ständig steigenden Besucherzahlen zeigen. Damit sichern wir Arbeitsplätze in der Region und sorgen für die weitere Ankurbelung des Tourismus“, so Wilfing weiter. „Mit Kinderspielplatz und Panoramaweg ist auf dem Gipfel der Gemeindealpe auch für das gemütliche Genießen vorgesorgt. Eine großartige Ergänzung zum sonst eher anspruchsvollen Programm nach dem Motto: Mit’m Lift aufi, mit Schwung owa!“

Eröffnung Terzerhaus

Architekt Otmar Edelbacher, NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl, Verkehrslandesrat Karl Wilfing und Bürgermeister Alfred Hinterecker präsentieren das neue Maskottchen der Gemeindealpe. Das Plüsch-Birki wird in Zukunft die Kinder erfreuen. © NÖVOG/Kerschbaummayr

Die Eröffnung des Terzerhauses ist Höhepunkt und Abschluss einer umfassenden Neupositionierung der Gemeindealpe Mitterbach. Der Spatenstich des Projekts erfolgte am 24. September 2012. Die Gleichenfeier fand knapp ein Jahr später, am 23. August 2013 statt. 2,4 Mio. Euro wurden in den Bau des neuen Terzerhauses investiert. „Selbstverständlich wird das Terzerhaus auch weiterhin mit unvergleichlichem Charme bezaubern und neue Gäste für die Gemeindealpe und die Region gewinnen. Auch der neue, alte Hüttenwirt Thomas Wallner ist ein Garant dafür, dass – obwohl sich vieles ändert – die gewohnte Atmosphäre erhalten bleibt“, so NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl.

„Schwebendes“ Gebäude
Architektonisch ist der Bauträger so konzipiert, dass er schwebend in Erscheinung tritt. Außerdem entspricht das Terzerhaus als Niedrigenergiehaus in Massivbauweise sämtlichen technischen Sicherheitsstandards und ist zudem auch umweltfreundlich. Für das Design zeichnet Architekt Otmar Edelbacher verantwortlich. „Dieses Bauwerk ist ein Höhepunkt meiner planerischen Arbeit. Ich habe das Terzerhaus genau für diesen einzigartigen Platz geplant und gebaut“, gerät der Profi ins Schwärmen.

Hochwertiges Material bietet Sicherheit und Komfort
Das neue Gebäude hat drei Stockwerke, wobei sich im Untergeschoß zwei getrennte Bettenlager mit Sanitärgruppen für jeweils zu 16 Personen befinden. Zusätzlich sind sowohl Lager- als auch Mitarbeiterräume im Untergeschoß untergebracht. Im Erdgeschoß befinden sich unter anderem Sanitärgruppen, eine Küche, ein Stüberl sowie ein Alpinschutzraum und eine Gaststube mit insgesamt 120 Sitzplätzen.

Eröffnung Terzerhaus

NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl, Verkehrslandesrat Karl Wilfing, Bürgermeister Alfred Hinterecker (Mitterbach am Erlaufsee), LAbg. Karl Bader, Bürgermeister Herbert Schrittwieser (Lilienfeld), LAbg. Doris Schmidl, NRAbg. Friedrich Ofenauer auf der Terrasse des Terzerhauses. © NÖVOG/Kerschbaummayr

„Die Gaststube ist eine der beiden Komfortzonen im Terzerhaus. Dank einer umseitigen Panoramaverglasung haben unsere Gäste die Möglichkeit einen majestätischen Rundblick über Erlaufsee, Mariazell, das Alpenvorland bis hin zum Schneeberg zu genießen und somit Kraft zu tanken und sich der Ruhe voll und ganz hingeben. Außerdem haben wir eine Sonnenterrasse mit 110 Sitzplätzen eingebaut“, betont Wilfing. „Diese Sonnenterrasse hat aber nicht nur die Funktion einer Aussichtsplattform, sie wird nordseitig zum Teil als Windschutz überdacht und erhöht damit die Sicherheit der Gäste“, ergänzt Stindl.

Gebaut für jede Jahreszeit
Für den Winter ist das Terzerhaus mit einer Holzschindeldeckelung und einer Photovoltaikanlage für Heizung- und Warmwasserbereitung ausgestattet. Zusätzlich wurden eine Pelletheizung, ein großer Kachelofen und eine Fußbodenheizung installiert. Die großzügigen, aber reflexionsarmen Panoramafenster kühlen im Sommer ab und wärmen im Winter.

Altbewährte Erfahrung im neuen Haus
„Als Pächter konnten wir Thomas Wallner gewinnen. Mit ihm als Hüttenwirt profitieren wir von langjähriger Erfahrung, hat er doch das alte Terzerhaus mit Bravour geführt. Die Gäste können sich bei bodenständiger Hausmannskost und erlesenen Weinen entspannen. Für Feinschmecker empfehle ich die hausgemachten Apfel- und Topfenstrudel“, schwärmt Wilfing. Und ein kleiner Geheimtipp zum Schluss: „An Montagen und Freitagen gibt es ab Juli zu jeder Mehlspeise ein Heißgetränk gratis dazu!“

 

Zahlen, Daten, Fakten zum Terzerhaus

 

Gebäudedaten:

  • Bruttogeschoßfläche 1088 m²
  • Bebaute Fläche 454 m²
  • Kubatur ca. 3600 m³
  • Dachform: gerundet
  • Dachdeckung: nicht glänzend, anthrazit
  • Verglasung: Panoramafenster, reflexionsarm
  • Fassade mit Holzschindeldeckung

 

Verbaut wurden:

  • ca. 800m³ Beton
  • 48.000 kg Stahl
  • ca. 580m² hochwertige Wärmeschutzziegel

 

Zeitschiene:

  • Planungsbeginn: Herbst 2011
  • Einreichung Pläne: März 2012
  • Spatenstich: 24.9.2012
  • Gleichenfeier: 23.8.2013
  • Inbetriebnahme: 7. Juni 2014
  • Eröffnungfeier: 22. Juni 2014

 

Sitz- und Schlafplätze:

  • Sonnenterrasse: 110 Sitzplätze
  • Gaststube, Stüberl: 120 Sitzplätze
  • Bettenlager: zwei Mal 16 Betten

 

Projektkosten: € 2.400.000

 

Bericht und Fotos:

NÖVOG

 

 

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