Bergrettung feiert 60 Geburtstag

Willi Gaulhofer wurde zum Ehrenortstellenleiter ernannt .

Die Bergrettungsortsstelle Mariazeller Land feierte dieses Wochenende ihr 60 jähriges bestehen.  Gegründet 1947 von Johann Weissenbacher, der mit ein paar beherzten Männer unter schwierigsten Verhältnissen und mit einfachsten Mitteln die Ortsstelle aufbauten. Heute besteht die Mannschaft aus 37 bestens ausgebildeten und ausgerüsteten Bergrettern, die 414 Quadratkilometer betreuen und somit eine der flächenmäßig größten Ortsstellen der Steiermark ist.

Festzelt

Mit einem Dankgottesdienst abgehalten von Pater Superior Karl Schauer begannen die Festlichkeiten am Freitagabend in der Basilika Mariazell. In der anschließenden internen Veranstaltung mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und den Einsatzorganisationen Feuerwehr, Rote Kreuz, Polizei ließ man die vergangenen 60 Jahren Revue passieren. Geehrt wurden die beiden Gründungsmittglieder Konrad Egger und Franz Labenbacher sowie Harald Ganser, der bereits 40 Jahre als Bergretter tätig ist. Willi Gaulhofer wurde zum Ehrenortstellenleiter ernannt.

Um den Geburtstag anständig feiern zu können, wurde am oberen Hallenbadparkplatz P5 ein Festzelt aufgebaut. Mit der Begrüßung durch Ortsstellenleiter Franz Tributsch und dem Bieranstich durch Ing. Erich Haring und Arnold Fuchs wurde nun bei wunderschönem Wetter und bester Laune zwei Tage lang gefeiert.

Die zahlreich erschienenen Gäste wurden gekonnt von den Bergretterinnen und Bergrettern mit Köstlichkeiten vom Grill, Getränken, Kaffee und selbstgemachten Mehlspeisen verwöhnt. Sportlich betätigen konnte man sich an beiden Tagen beim Bierkistenklettern, wo beeindruckende Höhen geschafft wurden. Bei der Tombola wurden viele

wertvolle Sachpreise verlost, als Hauptpreis winkte ein Wellnesswochenende für zwei Personen. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „Aschbacher Dorfmusikanten“ und die „Trippl-Musi“. Ein Familiengottesdienst mit Stadtpfarrer Pater Michael Staberl und dem „Zöll´a Dreigsaung“ eröffneten den zweiten Tag des Festes. Mit  anschließendem Frühschoppen und musikalischer Begleitung von der „Ramsauer Bio Musi“, klang das wirklich gelungene Fest am späteren Nachmittag gemütlich aus.

 

Bericht „Obersteirer“