Die Feier der Osternacht

Nach Gründonnerstag und Karfreitag besuchte Franz Peter Stadler am Karsamstag abends auch die Osternachtsfeier in der Pfarrkirche Gußwerk, zelebriert von Pater Christoph Pecolt. Nachfolgend sein Bericht von der Feier der Auferstehung Jesu von den Toten und die Bilder der Osternacht am 4. April 2026 in Gußwerk:

Die Osternacht in Gußwerk - Foto: Ing. Franz Peter Stadler
Die Osternacht in Gußwerk – Foto: Ing. Franz Peter Stadler

Gedanken zur Einleitung zur Messe:

Der neue Mensch
„Der auferstandene Christus trägt die neue Menschheit in sich,
das letzte herrliche Ja Gottes zum neuen Menschen.
Zwar lebt die Menschheit noch im alten,
aber sie ist schon über das Alte hinaus,
zwar lebt sie noch in einer Welt des Todes,
aber sie ist schon über den Tod hinaus,
zwar lebt sie noch in einer Welt der Sünde,
aber sie ist schon über die Sünde hinaus.
Die Nacht ist noch nicht vorüber,
aber es tagt schon.“ (Dietrich Bonhoeffer)

Einleitung zum Evangelium:

Über die Auferstehung Jesu gibt es keinen eigentlichen Bericht. Auch das Matthäusevangelium beschreibt nicht den Vorgang der Auferstehung, sondern berichtet das, was unmittelbar danach geschah. Das Wichtigste in diesem Osterevangelium sind die Worte des Engels (28, 5–7), dann die Erscheinung des Auferstandenen und sein Auftrag an die Frauen (28, 9–10). Jesus tritt mit göttlicher Vollmacht auf; er bestellt die Jünger nach Galiläa, dort wird er ihnen den Auftrag geben, alle Menschen der Erde zu seinen Jüngern zu machen (28, 16–20).

Evangelium Matthäus 28, 1–10

Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat.

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

1 Nach dem Sabbat, beim Anbruch des ersten Tages der Woche, kamen Maria aus Mágdala und die andere Maria (Mutter von Jakobus dem Jüngeren und Josef), um nach dem Grab zu sehen.
2 Und siehe, es geschah ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
3 Sein Aussehen war wie ein Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee.
4 Aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und waren wie tot.
5 Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
6 Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch den Ort an, wo er lag!
7 Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden und siehe, er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.
8 Sogleich verließen sie das Grab voll Furcht und großer Freude und sie eilten zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.
9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße.
10 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

Die Osternacht in Gußwerk - Foto: Ing. Franz Peter Stadler
Die Osternacht in Gußwerk – Foto: Ing. Franz Peter Stadler

Einleitung zur Weihe des Taufwassers:

Diese Osternacht sind Stationen der Auferstehung. Nach der Lichtfeier kommt die Segnung des Wassers, des Taufwasser, mit dem wir danach gesegnet werden. Wasser ist lebensnotwendig, aber es kann auch wenn es tosend daherkommt todbringend sein. Das Wasser ist Sinnbild des Todes, wenn wir von zerstörerischem Wasser umgeben sind.  Das Wasser ist das Symbol der Auferstehung, vom Tod zum ewigen Leben. Leben, an dieses Ereignis der Taufgnade wollen wir uns erinnern.

Für den Tag und die Woche:

Herr, unser Gott, du hast uns durch die österlichen Sakramente gestärkt.
Schenke uns den Geist deiner Liebe, damit deine Gemeinde ein Herz und eine Seele wird.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Weiterführender Text: Was Christen zu Ostern feiern

Nachfolgend die Bilder der Osternachtsfeier 2026 in der Pfarrkriche Gußwerk:

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien, Salzatal & Schladming für Text, Video und Fotos.

Bericht: Mariazell Online, Franz Peter Stadler
Bilder: Franz Peter Stadler

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.