Feier vom letzten Abendmahl
Am Donnerstag, 2. April 2026 wurde vom emeritierten Abt Lukas in der Pfarrkirche Gußwerk der Gottesdienst zu Feier des letzten Abendmahls zelebriert. Franz Peter Stadler war am Gründonnerstag in Gußwerk dabei und hat uns einen Auszug der Predigt sowie einige Bilder von der Feier des Altarsakraments zur Verfügung gestellt.

Auszug aus der Predigt:
„Liebe Schwestern und Brüder im Herrn. Wichtige Ereignisse haben wir in Erinnerung durch Gedenktage. Das Vergangene wird in die Gegenwart geholt und lebendig. Wir erleben durch die Erinnerung das Glück und die Freude, aber auch das Leid, all das, das wir in der Vergangenheit erlebt haben. Die Erinnerung hilft uns das Vergangene lebendig zu erleben.
Heute erleben wir die Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesus mit seinen Aposteln, wo er sagte:
DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD. NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS: DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.
Das ist das Geheimnis des christlichen Glaubens, unser Bund mit Gott, Jesus Tod und seine Auferstehung von den Toten, unser Auftrag dies zu gedenken und zu feiern, sooft wie möglich.
Wir feiern das Vergangene jetzt in der Eucharistie. Jesus bleibt gegenwärtig bis zu seiner Wiederkunft. Er versprach, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt. Nehmt und esst, nehmt und trinkt, die Speise und den Trank zum Ewigen Leben. Wenn diese Feier, der hl. Messe und des Gedenkens vom letzten Abendmahl Jesus zu Ende ist, dann bleibt er bei uns. Er ist gegenwärtig in den Herzen der Gläubigen, die die Kommunion empfangen haben. Christus ist dann auch da, wenn wir dann im Anschluss in die Welt hinausgehen. Anbetung und Dank ist die Antwort auf dieses Geschehen, bis wir ihn schauen können in unserem ewigen Leben im Himmelreich.
Jesus, dir leb ich,
Jesus, dir sterb ich.
Jesus, dein bin ich
im Leben und im Tod. Amen!“
Woher die Bezeichnung „Gründonnerstag“ stammt, erfahren Sie im Text hinter diesem Link:
Woher kommt die Bezeichnung Gründonnerstag?

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien, Salzatal & Schladming für Text, Video und Fotos.













