Kurzurlaub im Jänner
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Ötscher

Hochalpine Wanderung auf meist sonnigen und steilen Pfaden, am Rauhen Kamm leichte Kletterei. Schwierigkeitsgrad I, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!

Die Strecke ist durchgehend bezeichnet, Nächtigung im Ötscherschutzhaus (Tel.: 07480/5249) möglich.

Gehzeit: ca. 10 bis 12 Stunden

Wie bei Bergtour „Ötschergräben“ (in umgekehrter Richtung) zum Ötscherhias und den Ötschergräben taleinwärts folgend bis zur Einmündung des Moisengrabens. Hier sehr steil über den Sperr-Riegel (örtlich bezeichnet als Nr. 12!) hinauf zur Ötscherstraße und auf dieser nach links zur herrlich gelegenen ehemaligen Almwiese „Jägerherz“.

Ötscher

Nun mäßig steil durch den Wald aufwärts, später rechts haltend immer steiler durch Buchengestrüpp fast ganz an den Wandfuß heran („Am Fleck“) und unterhalb der Wände über Rasen- und Schutthänge nach rechts querend zum Eingang der sagenumwobenen Ötscherhöhlen, zuerst dem Geldloch und gleich danach dem Taubenloch (sehr ausgedehnte Höhlensysteme mit zahlreichen Gängen, riesigen Schächten und Hallen; Begehung nur mit entsprechender Ausrüstung!). Bald danach steil hinauf zum Beginn des Rauhen Kammes (2¾ Stunden).

Ötscher

Den ersten Felsklötzen („Häusern“) in der Nordflanke ausweichend, erst weiter oben zur Gratschneide und etwas ausgesetzt zu einem markanten Absatz hinauf (1763 m). Nun waagrecht über eine schmale Schneide an den letzten Steilaufschwung heran, der über die luftigen Grasbänder der Südflanke bezwungen wird. Vom Vorgipfel fast eben über ein kleines Plateau hinüber zum Hauptgipfel (1893 m, 1½ Stunden, großartiger Rundblick, vor allem zum Donauraum).

Ötscher

Abstieg über den steinigen Bergrücken nach Westen (örtlich bezeichnet als Nr. 8) gegen den Sattel beim Hüttenkogel und rechts über steile Bergwiesen zum Ötscherschutzhaus (1418 m, 1 Stunde, Bergstation des Sesselliftes von Lackenhof).

Gleich unterhalb des Schutzhauses leicht bergab links querend zum Riffelsattel (1284 m, örtlich bezeichnet als Nr. 13) und sehr steil, anfangs schwach rechts haltend, direkt hinunter zum ehemaligen Gasthof Spielbichler (1 Stunde).

Nun die vielfach gewundene Ötscherstraße entweder rechts entlang fast 20 km bis Mitterbach oder besser links 2 km zur Abzweigung des Steiges, der rechts hinunter zum Greimelsteg in den Ötschergraben führt. Weiter wie bei Bergtour „Ötschergräben (Variante!)“.

Variante – vom Riffelsattel auf dem Nord-Süd-Weitwanderweg Nr. 605 zur Gemeindealpe (gut bezeichnet, 3½ Stunden)

Zuerst Querung durch das Steilgelände der Dirndlmäuer zum Südkamm des Kleinen Ötschers und später teilweise auf Forststraßen zu den weiten Almen der Feldwiesalm.

Feldwiesalm

Nach Überquerung eines flachen Wiesensattels links haltend mit leichtem Anstieg zur Halterhütte am „Eisernen Herrgott“ (1468 m, einfache Bewirtschaftung) und schließlich über einen schmalen Kamm und den letzten Steilaufschwung hinauf zum Terzerhaus auf dem Gipfel der Gemeindealpe (1626 m).

 

Alle Angaben ohne Gewähr!

Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 23.08.2016


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