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Kletterpark Spielmäuer

Der Kletterpark Spielmäuer ist ein Projekt der „Naturfreunde Mariazell“ und befindet sich in Wegscheid, nur 14 Kilometer vom Mariazeller Hauptplatz entfernt. Hier erleben Sie ein faszinierendes Klettererlebnis mitten in der Natur des schönen Mariazeller Landes!

Der Kletterpark Spielmäuer präsentiert sich mit drei Klettersteigen (Schwierigkeitsgrade A bis D) einem Klettergarten und einem Wanderweg, der einerseits zu den Einstiegen, andererseits aber auch an der Teufelsbrücke vorbei bis auf den Gipfel führt.

© Andreas Jentzsch / Jausenplatzerl "Kirchbogensteig"

Durch die Vielfalt der Schwierigkeitsgrade der Klettersteige ist die Anlage auch bestens für sämtliche Kletterkurse, vom Anfängerkurs bis zur Profischulung, geeignet.

Zwischen den Klettersteigen stehen den Kletterbegeisterten noch 17 Sportkletterrouten und zwei Mehrseillängenrouten in den Schwierigkeitsgraden UIAA 5 bis 8 zur Verfügung.

 

Hier eine kurze Beschreibung der einzelnen Steige:

Steig 1

Olivers Mariazeller Steig
Der leichteste der drei vorhanden Klettersteige ist der „Mariazeller Steig“, bei diesem ist lediglich eine kurze B/C Passage zu bewältigen.

Die Route:
Nach einer leichten Linksquerung geht es steil (B) hinauf in einen kleinen Kessel. Diesen verlässt man rechts über eine Kante (B) und eine Wand zu einer kurzen Verschneidung (B). Es folgt eine schöne, glatte Platte (B und B/C) nach links zum Beginn der wunderbaren und langen Plattenrampe (A/B). An deren Ende folgt ein Absatz (A) und danach links gestuftes und grasiges Gelände (A) bis zum Ausstieg.

Beschreibung: Andreas Jentzsch

 

Weitere Informationen über den Steig finden Sie hier!

© Andreas Jenztsch / Oliver´s Mariazeller Steig

 

Steig 2

Felix´ Himmelsleiter
Die „Himmelsleiter“ ist eine schwierige Ausstiegsvariante zum „Mariazeller Steig“. Der Klettersteig ist geprägt durch eine 30 m lange Strickleiter mit welcher ein gewaltiger Felsüberhang überwunden wird. Man klettert von innen, mit dem Gesicht zum Abgrund über die Strickleiter – dies ruft einen gewissen Nervenkitzel hervor.

Die Route:
Der Zustieg zur Himmelsleiter erfolgt über den „Mariazeller Steig“, der mit lediglich einer kurzen B/C Passage eher gemütlich angelegt ist. Nach der wunderbaren Plattenrampe im oberen Wandteil zweigt man rechts ab und gelangt über eine Querung (B) zur Strickleiter, die leicht überhängend (C/D) durch die größten Überhänge der Spielmäuer führt. Am Ende dieser “Himmelsleiter“ wartet die Crux (D), bevor es wieder gemütlicher (A/B) nach rechts zum wieder etwas schwierigen Abschlusspfeiler (C/D) geht.

Beschreibung: Andreas Jentzsch

 

Weitere Informationen über den Steig finden Sie hier!

© Martin Hörzer / Felix' Himmelsleiter

 

Steig 3

Tristans Kirchbogensteig
Der Genußvollste ist wohl „Tristans Kirchbogensteig“ in den Schwierigkeitsgraden C/D, bei dem eine mystische Höhle zu durchqueren ist, bevor man zur Gipfelwand und dem Ausstieg gelangt. Zuvor kann man es sich auf dem Jausenbankl in der Wand noch einmal gemütlich machen und die wunderbare Aussicht auf Veitsch und Tonion genießen.

Die Route:
Eine ansteigende Linksquerung führt zur ersten C Stelle bei einer kurzen Verschneidung. Es folgt eine Platte (B/C) hinauf zum „Jausenplatzerl“ (Bank) und eine glatte Platte (B, B/C und wieder C) hinauf zum „Bluatigen Eck“. Eine kurze Rinne und eine ebenso kurze Seilbrücke leiten hinauf zum Kirchbogen Köpfl. Davor ist noch ein mit C gar nicht so leichter Block zu überwinden. Der Einstieg in den Kirchbogen (B) ist zwar steil aber sehr gut mit Klammern versichert. Vor der Schlundbrücke wird es mit (B/C) noch etwas schwieriger – alles im Berginneren. Man wechselt die Kirchturm-Seite und klettert zum Ausstieg aus dem Kirchbogen (B/C). Wieder am Tageslicht geht es durch eine Rinne zur letzten Mini-Brücke (B), die in die Gipfelwand (B/C) hinüber führt.

Beschreibung: Andreas Jentzsch

 

Weitere Informationen über den Steig finden Sie hier!

© Gottfried Schöggl / Tristan´s Kirchbogensteig

 

Wanderweg

Wanderweg Spielmäuer
Für alle, die es etwas gemütlicher lieben, wurde ein Wanderweg bis auf den Gipfel angelegt. In ca. 2,5 Stunden (hin und retour) erreichen Sie das Gipfelkreuz der Spielmäuer und kommen dabei auch an der sagenhaften „Teufelsbrücke“ vorbei.

© Walter Egger / Wanderweg Spielmäuer

 

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten „Kletterpark Spielmäuer“
Von 1. Mai bis 15. September und von 15. Oktober bis 15. November,
täglich 2 Stunden nach Sonnenaufgang bis 2 Stunden vor Sonnenuntergang.
Gesperrt ist die Anlage im Zeitraum vom 16. September bis 14. Oktober (Hirschbrunft)
und vom 16. November bis 30. April (Winterruhe).

© Alpinverlag Austria / Kletterpark Spielmäuer

 

 

Livecam

Livecam Kletterpark Spielmäuer, Wegscheid
© Kletterpark Spielmäuer

Kletterpark Spielmäuer (klicken für Originalgröße)

 
 

 

Die Spielmäuer sind ein sagenumwobenes Gebiet

Lesen Sie hier, wie die Spielmänner und die Teufelsbrücke zu ihren Namen kamen:

Sage „Spielmänner“

Die Sage über die „Spielmänner“

Einmal lebten in der Gegend von Mariazell vier Holzknechte. Diese hatten gar keine Religion mehr; sie besuchten keine Kirche und schalten in einem fort, so dass schier jeden gläubigen Christenmenschen das Grausen anging. An einem Heiligen Abende stiegen sie auf die Steinwand hinauf, setzten sich nieder und begannen Karten zu spielen; dabei schimpften und lärmten sie derartig, dass selbst des Himmels Langmut zu Ende ging und dunkle Wolken die glitzernden Sternlein und den silbernen Mond bedeckten. Um Mitternacht, während der heil. Christmette, als eben die Glocken von Mariazell zur Wandlung läuteten, wurden die vier Spieler auf einmal ganz stille und unbeweglich, spielten nicht mehr und sahen einander ins bleiche Antlitz. Sie waren zur Strafe für ihren Frevel in Stein verwandelt worden und müssen nun so bleiben, bis der letzte Pilger von Mariazell kommt.

© Walter Egger / Spielmänner

Diese vier Spieler dulden es nicht, dass man mit ihnen Spott treibe. Einst kehrte eine große Wallfahrerschar von Mariazell wieder heim. Darunter befand sich auch ein junger Bursche, keck und vorlaut, der sich auf dem Rückwege viele ungebührliche Scherze erlaubte. Als man zum Kirchlein in der Wegscheide kam, bemühten sich alle, durch das zerklüftete Gestein nach dem blauen Himmel zu schauen.

Es knüpft sich nämlich an die „Spieler“ der Glaube, dass, wenn man zwischen denselben hindurch den Himmel sehen kann, man nochmals nach Mariazell käme, wenn aber dies nicht der Fall, man das letzte mal in diesem Wallfahrtsorte gewesen sei. Also blickten die Wallfahrer alle nach den Spielern und zwischen diesen durch nach dem Himmel.

Gar viele sahen das Firmament, ja die meisten, und darunter auch der Bursche. Da jauchzte dieser laut auf und meinte, jetzt könne er flott leben, er käme ja nochmals nach Mariazell, und da wolle er sich damit Zeit lassen, bis er steinalt geworden. Kaum aber hatte der Bursche diese frevelnden Worte ausgesprochen, so stürzte er plötzlich lautlos zu Boden und war mausetot. Und da dies sich noch innerhalb des Pfarrsprengels Mariazell zugetragen hatte, so wurde seine Leiche wieder zurück nach dem Markte gebracht und dortselbst auf dem Friedhofe beerdigt.

Also war der Bursche doch noch einmal nach Mariazell gekommen, freilich viel früher, als er es gewollt hatte; ihn hatten für seinen Übermut die Spieler gestraft, die mit sich keinen Spott treiben lassen.

(Sagen aus der grünen Mark, Hans von der Sann, Graz 1911)

 

Sage „Teufelsbrücke“

Die „Teufelsbrücke“ – ein imposantes Naturwunder im Mariazeller Land
Die Sage über „Des Teufels Brücke“

Vor langer Zeit erschien der Teufel jedes Jahr zur Sonnenwende am schmalen Felsgrat oberhalb von Wegscheid. Er lockte die jungen Bauern und Knechte aus der Umgebung mit einer Wette.

Wer sich über den schmalen Fels wagte und das andere Ende erreichte, dem versprach er immerwährenden Reichtum. Wer jedoch in die Tiefe stürzte der fiel direkt in die Hölle und musste dem Teufel auf ewig dienen.

© Walter Egger / Teufelsbrücke

Jahr für Jahr holte sich so der Teufel Seelen aus der Umgebung. Bis eines Tages ein junger Knappe aus den nahen Bergbauen sich anschickte mit dem Teufel zu wetten. Der Teufel schlug ein. Um seinen Sieg zu sichern ließ er es regnen und stürmen. Der Knappe jedoch hatte sich seine Schuhsohlen mit eisernen Dornen beschlagen und fand so genug halt um über den Felsgrat zu gelangen. Der Teufel außer sich vor Zorn schlug seinen Kopf mit solcher Wucht gegen den Felsen dass in diesem ein Loch entstand.

Der Knappe ging siegreich und wohlhabend nach Hause. Noch von weitem konnte er das Loch im Felsen sehen. Das Loch unter des Teufels Brücke.

 
 

Kletterpark Spielmäuer
Wegscheid 4, 8634 Wegscheid
Homepage Kletterpark Spielmäuer

 

Text: Andreas Jentzsch, Naturfreunde Mariazell, Mariazell Online
Fotos: Alpinverlag Austria, Andreas Jenztsch, Martin Hörzer, Gottfried Schöggl, Walter Egger

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Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 08.09.2016


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