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Neues Verkehrsleitsystem in Mariazell

Schluss mit dem Verkehrschaos der letzten Jahrzehnte...
 
In Anbetracht dessen, dass normalerweise - wie in den vergangenen Jahren - jeweils am 1. Mai ein Busfahrverbot im Zentrum von Mariazell in Kraft gesetzt wurde, vom Gemeinderat jedoch Entscheidungen über das Mariazeller Verkehrssystem in anderer Form getroffen wurden, wollen wir nachstehend alle Mariazeller und Gäste über die kommenden Änderungen informieren.

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Mariazell hat nach langen und intensiven Vorbereitungen den einstimmigen Beschuss zur Einführung eines Verkehrs-Leitsystems für Busse und LKW im Ortskern von Mariazell gefasst. Geschehen ist dies auf der Grundlage eines von der Firma Forster, Waidhofen/Ybbs, in Zusammenarbeit mit dem verkehrstechnischen Amtssachverständigen sowie dem Verkehrsjuristen der Bezirkshauptmannschaft Bruck/Mur und dem Stadtamt Mariazell erstellten Konzeptes.

Demnach sollen Busse, falls für diese ein dringender Bedarf (behinderte Fahrgäste, nächtigende Gäste mit Gepäck) besteht, und LKW (Liefer- und Zustelldienste) über bestimmte, mit Farben gekennzeichnete Routen in Form eines Einbahnsystems in den Ort bzw. durch den Ort geleitet werden.
Diese Routen werden wie folgt farbig gekennzeichnet:

  • Blau - Wiener Straße,
  • grün - Wiener Neustädter Straße und
  • gelb - Grazer Straße (bis Hausnummer 9)

Diese Maßnahme wird durch das Verkehrszeichen "Einfahrt verboten - gilt für Busse und LKW" gewährleistet. Busse und LKW werden also in einer Einbahnregelung über die Wiener Straße (von der B20 aus norden kommend) oder über die Wiener Neustädter Straße (von der B21 aus osten kommend) in den Ort und über den Hauptplatz hinunter durch die Grazer Straße wieder stadtauswärts geleitet.
Damit soll nicht nur das Reversieren von Bussen und LKW auf dem Hauptplatz der Vergangenheit angehören sondern auch der problematische Gegenverkehr bei diversen Engstellen entfallen.

Zur Information für die Verkehrsteilnehmer werden entsprechende Vorankündigungstafeln bereits auf der Anfahrt nach Mariazell an der B20 in St. Sebastian und südlich der Kreuzung B20/B21 sowie an der B21 am Kreuzberg aufgestellt. An den Ortseinfahrten selbst werden schießlich große Hinweistafeln in Form von Überkopfwegweisern angebracht, auf welchen die Fahrtrouten beschrieben und die Parkmöglichkeiten angeführt sind.
Diese zukunftsorientierte Lösung wird nach Einholung der restlichen Firmenanbote, der Durchführung aller Behördenverfahren und der Genehmigung durch die Bundesstraßenverwaltung voraussichtlich Mitte Juni 2000 eingeführt, soferne die Witterung eine rechtzeitige Fertigstellung der Betonfundamente für die Kragmaste erlaubt.

Das bisher jeweils im Zeitraum von Mai bis Oktober geltende Fahrverbot für Omnibusse fällt zur Gänze weg!

Bunsunternehmer und Reisebüros werden seitens des Tourismusverbandes Mariazeller Land in einem Informationsschreiben auf diese Änderungen betreffend des Verkehrssystems in Mariazell aufmerksam gemacht werden. Überdies werden diese auch eingeladen, die im Nahbereich des Stadtzentrums gelegenen Parkplätze anzufahren und nur dann in den Ortskern einzufahren, wenn dies wirklich unbedingt notwendig erscheint.
Für Verkehrsteilnehmer mit PKW ergeben sich durch diese Maßnahmen keine Änderungen!

Weiters hat der Gemeinderat einstimmig die Erlassung einer "Pargebührenordnung" beschlossen, womit auf den Parkplätzen P3 (B20 bei der Baustoffhandlung Höhn) und P5 (ehem. Stroh-Tankstelle in der Wiener Neustädter Straße) eine Gebührenpflicht für PKW (analog zur Parkgarage Mariazell) eingeführt wird.
Diese Gebührenpflicht besteht täglich von 9 - 16 Uhr. Die Parkgebühr wurde auf der Grundlage des Steiermärkischen Parkgebührengesetztes 1979 i.d.g.F. für die ersten zwei Stunden mit ATS 5,- je angefangene halbe Stunde und für jede weitere halbe Stunde mit ATS 2,- festgesetzt, sodass die Parkgebühr für 24 Stunden maximal ATS 40,- beträgt. Dies entspricht auch dem Tarif der Parkgarage Mariazell.
Die Einhebung dieser Gebühren erfolgt mittels Parkautomaten, die Parkplätze werden im Zuge der Kurzparkzonen-Überwachung von den Organen der "Group 4" mitbetreut.
Für Pendler wird es übrigens eine Ausnahmeregelung geben, die ein kostenloses Parken ermöglicht.


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