Jonas ist mit seinem Freund Lukas und anderen Kindern bei einem Bastelnachmittag in der Bücherei. Frau Wallner, die Bibliothekarin, lässt sich immer etwas Tolles einfallen. Zuerst hat sie eine Geschichte von einem Schneemann vorgelesen, der riesengroß sein wollte. Dann haben alle Kinder versucht, diesen Schneemann zu basteln. Doch nun mag Jonas nicht mehr basteln. Sehnsüchtig schaut er aus dem Fenster. Frischer Schnee bedeckt den Hof der Bücherei. Es ist kein Pulverschnee, sondern genau der richtige Schnee, um einen tollen Schneemann zu bauen.

Frau Wallner muss Jonas Gedanken gelesen haben, denn plötzlich sagt sie: „Wie ich sehe, haben jetzt alle fertig gebastelt. Habt ihr Lust, nach draußen zu gehen? Dort können wir alle zusammen den riesengroßen Schneemann nicht nur basteln, sondern auch bauen.“ „Jaaaa!“ Blitzschnell ziehen alle ihre Anoraks an und stürmen nach draußen. Allen voran Jonas. Lukas und er beginnen, Schnee für eine Kugel zu formen. Schließlich rollen sie diese durch den frischen, nassen Schnee. Immer größer und größer wird die Kugel. So groß, dass Sophie und Tobias helfen müssen. Anschließend heben Paul und Leonie die mittlere Kugel darauf. Für den Kopf brauchen sie sogar eine Leiter, so hoch ist der Schneemann geworden. Florian und Sarah haben Steine für die Augen gesammelt und einen Tannenzapfen für die Nase. Ein Stock dient als Mund. Stolz stehen die Kinder vor ihrem Schneemann. Er sieht ganz genauso aus wie in ihrer Geschichte. Und er ist groß geworden, so riesengroß, wie der kleine Schneemann immer sein wollte.

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