Emilia freut sich. Heute macht sie mit ihrer Klasse einen Ausflug ins Heimathaus. Beschwingt läuft sie durch den weihnachtlich geschmückten Ort. Plötzlich horcht sie auf. Was war das für ein seltsames Geräusch hinter ihr? Schnell dreht sie sich um. Ob sie verfolgt wird? Doch es ist nichts zu sehen. „Das habe ich mir bestimmt nur eingebildet“, beruhigt sie sich. Wenig später kommt sie am Heimathaus an.

Ihre Lehrerin, Frau Baumgartner, wartet schon mit einigen Schülern. Bald sind alle eingetroffen und die Führung kann beginnen. Neugierig drängen sich die Schüler durch die Räume des Museums. Viele spannende Dinge gibt es hier zu sehen. Emilia interessiert sich sehr dafür, wie man früher gelebt hat. Das alles kann sie sich heute hautnah anschauen. Als ihre Lehrerin gerade zeigt, welche Trachten man früher getragen hat, hört Emilia schon wieder dieses merkwürdige Geräusch. Was ist das bloß? Doch außer ihren Mitschülern ist nichts Verdächtiges zu sehen. „Wahrscheinlich war es nur ein hungriger Magen, der geknurrt hat“, denkt Emilia und muss grinsen. Auf einmal beginnt sich die Tracht vor ihr wie von Geisterhand zu bewegen. Auch die anderen scheinen es bemerkt zu haben. Ein paar schreien erschrocken auf. In dem Moment fällt der Ständer mit der Tracht krachend zu Boden. Und da ist es wieder, dieses Geräusch. Emilia stockt der Atem.

Doch dann sieht sie es. Wieder bewegt sich die Tracht und hervor kriecht ein flauschiges Etwas. Es ist das Eichhörnchen, das Jonas und Emilia bereits den Christbaum gezeigt hat.

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