Endlich ist Jonas mit seinen Eltern und Emilia beim Skifahren auf der Bürgeralpe. Darauf hat er sich schon so lange gefreut. Die Sonne strahlt vom azurblauen Himmel herab und der Schnee ist perfekt. Nur das Fahren im Schneepflug ist Jonas ein wenig zu langweilig. „Ich brauche mehr Tempo“, denkt er. „Schließlich bin ich kein Baby mehr.“ Deswegen beschließt er, seine Bögen immer etwas enger zu fahren und die Ski parallel zu halten, bis er schließlich im Schuss die Piste heruntersaust. Das macht Spaß! Der Wind rauscht ihm um die Ohren und Jonas stellt zufrieden fest, dass er so schnell noch nie gefahren ist.

Da sieht er auf einmal die Menschenmenge vor dem Skilift. Direkt vor ihm. Leichte Panik steigt in ihm auf. „Was soll ich nur tun? Ausweichen kann ich nicht mehr und bremsen schon gar nicht.“ Dazu ist es zu spät. Doch zum Glück schaffen es alle noch rechtzeitig zur Seite zu springen, als Jonas einfach mittendurch rast. Einige Meter später findet seine Schussfahrt ein jähes Ende. Mit seiner Skispitze bleibt er so plötzlich im Tiefschnee stecken, dass er in die Luft geschleudert wird und mit einem Salto wieder landet. Völlig verdattert wischt er sich den Schnee vom Gesicht. Dann stellt er erleichtert fest, dass er den Sturz gut überstanden hat.

In diesem Moment bremst Emilia schwungvoll neben ihm. Sie kann sich vor Lachen kaum halten. „Eines muss man dir lassen, Jonas. Dafür, dass du noch nicht so lange Ski fährst, hast du wirklich tolle Stunts drauf!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.