Jonas und Emilia schlendern mit ihren Eltern über den Adventmarkt. Alles ist stimmungsvoll dekoriert, weihnachtliche Musik ertönt und es duftet herrlich nach Bratäpfeln und gebrannten Mandeln. Da es bitterkalt ist, wärmen sich Mama und Papa mit einem Glühwein auf. Für Jonas und Emilia gibt es leckeren Kinderpunsch. „Ich habe schon 17 gezählt“, sagt Jonas auf einmal. „Was denn?“, fragt Emilia erstaunt. „Na rate mal!“

Jonas macht ein geheimnisvolles Gesicht. Emilia schaut sich um und überlegt, was Jonas meinen könnten. 17 Tannenbäume? 17 Kerzen? Oder 17 Schneemänner? Schließlich zuckt sie mit den Schultern. „Keine Ahnung, was du meinst.“ „Sterne natürlich!“, erwidert Jonas, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres. „Ich habe hier auf dem Weihnachtsmarkt schon 17 Sterne gezählt: Strohsterne, Papiersterne, Sternlampions und Leuchtsterne.“
„Hast du auch diesen Stern mitgezählt?“, fragt Emilia und deutet in den schwarzen Nachthimmel, der gerade von einer riesigen Sternschnuppe hell erleuchtet wird. „Nein, den habe ich noch nicht!“ Jonas staunt. „So eine prächtige Sternschnuppe habe ich überhaupt noch nie gesehen.“
„Dann schließ schnell die Augen“, ruft Emilia. „Wieso denn?“, will Jonas wissen. „Aber Jonas, du weißt doch“, erklärt Emilia, „man hat immer einen Wunsch frei, wenn man eine Sternschnuppe sieht.“

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