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Wallfahrt der Völker

Verkehrssituation (Stand 12. Mai 2004)

Die Verkehrsplanung für die "Wallfahrt der Völker" am 22. Mai wurde nun auf die größere Zahl von Pilgern ausgerichtet (Kathpress, 10./11.5.04)

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Gelassen wurde am Montag im Katholikentagsbüro auf Alarmmeldungen der Landesgendarmeriekommandos Niederösterreich und Steiermark über ein angeblich drohendes Verkehrschaos bei der "Wallfahrt der Völker" am 22. Mai reagiert. Der Generalsekretär der steirischen Katholischen Aktion (KA), Stefan Kaltenegger, der für die Verkehrsplanung der Wallfahrt zuständig ist, betonte, dass beim Katholikentag im Gegensatz zu anderen Großveranstaltungen genau bekannt sei, wie viele Busse kommen werden. Das sei selten und ein großer organisatorischer Vorteil, so Kaltenegger. Man habe daher als Veranstalter in guter Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden ein Verkehrskonzept für zunächst rund 1.000 Busse entwickelt. Inzwischen würden aber bereits Maßnahmen getroffen, um auch die Anfahrt und Abfahrt der nunmehr angemeldeten mehr als 1.500 Busse zu bewältigen.

Wie Kaltenegger sagte, könnten die Parkplätze sogar bis zu 2.000 Busse aufnehmen. Für eine gestaffelte Anreise sei gesorgt. So gebe es verschiedene Länder-Abfahrtszeiten, sodaß nicht alle Busse zur selben Zeit in Mariazell eintreffen. Zudem habe man - obwohl 10.000 Parkplätze für Privatautos vorhanden sind - eine Kampagne gestartet, um Pilgern abzuraten, mit dem eigenen PKW anzureisen. Es gebe zwar grundsätzlich Parkplätze für 10.000 PKW. Diese lägen aber auf Wiesen und seien bei Regen nicht benützbar. Ebenfalls werden die Pilger ersucht, sehr frühzeitig - ab Mitternacht - anzureisen.

Außerdem habe man teilweise den urspünglich vorgesehenen Shuttle-Dienst reduziert, auch wenn die Pilger dadurch längere Fußwege in Kauf nehmen müssen. Für einen Teil der Pilger werde es durch das modifizierte Konzept vor allem bei der Abreise zu längeren Fußwegen - bis zu maximal zwölf Kilometern - kommen. Kaltenegger ersuchte die Pilger auch um Geduld, sollte es zu Verzögerungen kommen. Kaltenegger empfahl, diese Zeiten "für das Gemeinschaftserlebnis zu nutzen". Auf dem Rückweg werde es mehrere Versorgungspunkte geben, wo auch für Verpflegung gesorgt sein werde.

Was die Sicherheit betrifft, verwies Kaltenegger darauf, dass Pilger einer Wallfahrt "geduldiger und disziplinierter" seien als dies bei Teilnehmern anderer Großveranstaltungen anzunehmen ist. Außerdem habe man zusätzliche Sanitäts-Stützpunkte in das Konzept aufgenommen.

Am 22.Mai werden sich nach derzeitigen Anmeldestand weit über 1500 Busse, Pkws, Radfahrer, Fußpilger aus allen Himmelsrichtungen nach Mariazell auf den Weg machen. Wir bitten Sie daher ganz dringend frühzeitig von zu Hause wegzufahren, d.h. Sie sollten bereits im Morgengrauen - 6.00 Uhr früh - im Mariazeller Bereich sein, um auch wirklich rechtzeitig bei der Gottesdienstfeier um 11.00 Uhr dabei sein zu können. Erklären und besprechen Sie dies bitte auch mit Ihren ausländischen Gästen.

Alle Einheimischen bitten wir um Verständnis und Toleranz, wenn Sie an diesem Tag mit verstärkten Verkehrsbehinderungen und auch Fahrverboten rechnen müssen. Nähere Informationen erhalten Sie in Ihrer Gemeinde und im Katholikentagsbüro. Informationen über Straßensperren, Einbahnregelungen, Parkverbote und Umleitungen entnehmen Sie bitte der offiziellen Information der Stadtgemeinde Mariazell, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

Virtueller Rundgang
Fotos von den Aufbauarbeiten
Lagepläne

Während der ganzen Nacht vom 21. auf den 22. Mai ist die Basilika für die Anbetung geöffnet. Um 6.30 beginnt die Laudes in der Basilika und anschließend findet die Prozession mit der Gnadenstatue zum Festgelände statt. Ab 8.00 Uhr beginnen die Vorfeiern auf dem Festgelände, die von allen Ländern gestaltet werden. Eine schöne Einstimmung für diesen Tag.

Organisatorisches:

  • Sollten steirische Pfarrbusse noch nicht voll besetzt sein, bitten wir um Zusammenschlüsse mit anderen Pfarren. Die Parkplatzkapazität rund um Mariazell ist sehr begrenzt.
  • Beachten Sie bitte den Verkehrsfunk und folgen Sie den Anweisungen der Exekutive.
  • In einiger Entfernung vor Mariazell passieren Sie einen Checkpoint, wo Sie von unseren Mitarbeitern den Busparkplatz zugewiesen bekommen. Am Checkpoint erhält jeder Pilger einen Ausweis (zum Umhängen) mit Parkplatznummer, -farbe, Auf der Rückseite dieser Karte notieren Sie den Namen und die Handynummer Ihrer Busverantwortlichen und Ihre Nationalität. (Checkpoint für die Steirer: Terz, Gußwerk, Wegscheid). Das beigelegte Checkpointformular bitte einem Ordner am Checkpoint ausgefüllt übergeben.
  • Für den Busverantwortlichen wäre es empfehlenswert, wenn er eine Liste seiner Teilnehmer/innen mit Handynummern hat. Ebenso sollte jeder Teilnehmer bereits im vor hinein die Handynummer seines Reiseleiters bei sich haben.
  • Anschließend fahren Sie zur Haltestelle in der Nähe des Veranstaltungsgeländes. Bitte seien Sie bereits vor der Ankunft zum Aussteigen gerüstet. Steigen Sie erst an der ausgewiesenen Haltestelle aus, da dadurch Staus hinter Ihnen vermieden werden. Bitte um raschestes Aussteigen und Verlassen der Ausstiegsstelle.
  • Der leere Bus fährt sofort allein weiter zum Parkplatz.
  • Nun steht einem gemeinsam Pilgern zum Festgelände und einem gemeinsamen spirituellen Tag nichts mehr im Wege.
  • An den beiden Eingängen erhalten Sie die Pilgerpakete und Kartonhocker, welche Sie bereits bei der Anmeldung in Ihrer Pfarre bezahlt haben.
  • Individuell angereiste Pilger können direkt am Festgelände ein Pilgerpaket gegen eine Spende von € 10.- erstehen.
  • Nach der Veranstaltung gehen alle Pilger zu den entsprechenden Shuttlebushaltestellen bzw. direkt zum Bus. Beachten Sie bitte das Farbleitsystem, die Informationskarten auf denen die Parkplätze mit den Farben eingezeichnet sind. Das Symbol und die Farbe auf Ihrer Umhängekarte müssen mit dem Parkplatzsymbol und der Farbe unbedingt übereinstimmen. Die Busse dürfen erst wegfahren, d.h. den Parkplatz verlassen, wenn alle Teilnehmer/innen wieder im Bus sitzen.
  • Behinderte, Behindertenfahrzeuge müssen akkreditiert werden. Bitte aus diesem Grund Folgendes im Katholikentagsbüro in Graz bekannt geben:
    1. Name der/des Behinderten und der Begleitperson
    2. Vorname
    3. Geburtsdatum
    4. Grund der Behinderung, d.h. Behindertenausweis
    5. Fahrzeug - Kennzeichen, Marke
      Sie erhalten danach eine Berechtigung in die Nähe des Festgeländes zu fahren und können damit den Behindertensektor benützen.
  • Aus Sicherheitsgründen darf Folgendes nicht mitgenommen werden:
    1. Glasflaschen
    2. Regenschirm
    3. Klappsessel
  • Entlang der Busparkplätze und in Mariazell werden kleine Verkaufs- Verpflegungsstände eingerichtet, trotzdem ist es empfehlenswert, wenn Sie selbst vor allem für Getränke vorsorgen. Am Festgelände bekommen Sie eine Pilgermahlzeit (Gulasch oder Gemüseeintopf und Mineralwasser).
  • Denken Sie bitte an Sonnenschutz (Kappe) bzw. gutes Schuhwerk.
  • Wir weisen daraufhin, dass es in Hinblick auf die große Anzahl der anreisenden Busse zu längeren Anfahrtszeiten im Bereich Mariazell kommen wird. Durch das dortige Straßenbild ist ein "kurzes auf die Seite fahren" fast nicht möglich. Planen Sie daher rechtzeitig eine Rauch -, Kaffee -, WC- und Tankpause ein.
  • Nützen Sie die Wartezeiten in der Gemeinschaft für Gespräche, für Beten und Singen, etc.
  • Schenken Sie sich Geduld und Freude!
  • Erleben Sie gemeinsam mit uns allen einen unvergesslichen Tag.

Pilgerscheck: Gegen eine Spende von € 10.- schenken Sie einem ausländischen Pilger oder einer ausländischen Pilgerin ein Pilgerpaket. Für den Erwerb von 5 Pilgerschecks erhalten Sie eine silberne Erinnerungsmünze.

Der ORF wird den Mitteleuropäischen Katholikentag begleiten und laufend berichten. Die Vorfeiern und der Höhepunkt dieses Wallfahrtstages, der Gottesdienst werden in ORF 2 von 9.30 bis 13.30 in voller Länge übertragen. Zum Mitfeiern zu Hause, vielleicht auch in Gemeinschaft mit anderen Daheimgebliebenen ist es möglich, das Pilgerbuch (mit Texten aus dem Gottesdienst) um € 5.- in der Materialstelle, Bischofplatz 2, 8010 Graz, Tel: 0316/8041/110 zu erstehen.

TIPP: "Wege zu Gott - Wallfahren in der Steiermark, Dokumentation von Robert Sturmer und Kameramann Josef Krainer ORF 2, 20 Mai 2004, 17.05 Uhr

21. Mai 2004 , 19.00 Uhr Statio Graz-Mariahilferplatz "Fest der Begegnung"

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Eva Draxl im Katholikentagsbüro gerne weiterhin zur Verfügung.
Tel: 0316/8041/ 377
Fax: 0316/8041/ 368
E-Mail: eva.draxl@graz-seckau.at

Für verkehrstechnische Fragen steht Ihnen das Stadtamt Mariazell gerne zur Verfügung.
Tel: 03882/2244/13
E-Mail: stadtamt@mariazell.at

Weitere Berichte über den Katholikentag und die Wallfahrt der Völker bei Mariazell-Online:
News-Artikel 1
News-Artikel 2


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Zuletzt geändert am 04.10.2007