"Not macht erfinderisch" - dieses Sprichwort bewahrheitet sich seit Kurzem in Gußwerk.
Robert Karner, Gastwirt in Gußwerk, wollte unbedingt eine Eisbahn vor seinem Lokal "Pub Cafe Hoo Ruck" betreiben, doch leider fehlte ihm der Platz dafür. Seine Gäste fragten ihn ständig, warum er keine Eisbahn habe. "Durch´s blöde Reden", so Karner, kam ihm dann die Idee. Warum nicht eine Eisbahn in U-Form?
Stammgäste versuchten Ihr Glück auf der neuen Eisbahn.
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Zusammen mit Thomas Strasser, Sepp Habertheuer, Peter Tributsch und Georg Krautgartner wurde die Idee verwirklicht. Das Team begann mit der Planung und dem Bau der U-Eisstockbahn, die in der halben Distanz eine 30 bis 40 Grad geneigte Steilkurve aufweist. Mit der Konstruktion dieser Steilkurve waren die Jungs am meisten gefordert. Sie besteht aus 20 einzelnen Elementen die für viel Arbeit sorgten. Und danach folgte die Herausforderung, in der Steilkurve Eis zu erzeugen. Karner dazu:
"Ich habe mit Schnee und Wasser Schneematsch angerührt, diesen in der
Kurve aufgetragen und mit einem feinen Sprühnebel mit heißem Wasser
vereist."
Nach vielen Versuchen ist jetzt die 40 Meter lange U-Eisstockbahn fertig und in Betrieb. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn weil es so etwas nicht überall gibt, will es jeder einmal versuchen. Diese neue Art Eisstock zu schießen, eröffnet natürlich auch viele neue Möglichkeiten in diesem bei den Gußwerken beliebten Wintersport.
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zuletzt geändert am Freitag, 29. Jänner 2010 |